Menschenrechte sind in München noch keine Selbstverständlichkeit, außer in Sonntagsreden: Es gibt noch etwas zu tun … auch in der Justiz, die noch nicht so weit denken will, bis zum internationalen Waffenhandel, den unser Flughafen als Patron noch feiert, zur Sicherheitskonferenz, die uns am zweiten Februar-Wochenende wieder beschäftigen wird, bis zur Aufklärung über Waffenproduktionen in der Stadt, auch bei Siemens, und wohl demnächst chinesisch aufgekauft? Krauss Maffei-Wegmann …

1. bis 10. Dezember: Aktionstage in ganz MünchenMenschenrechte-Taube vielfarbig

Schirmherr: Oberbügermeister Dieter Reiter
Münchner Tage der Menschenrechte
Menschenrechte. Universell. Unantastbar. Unteilbar. Verletzt! Sicherlich seid auch Ihr für die Einhaltung von Menschenrechten.
Und hier in München gibt es ja auch nichts zu beanstanden. Aber ist das wirklich so? Oder unterstützen wir in unserem Alltag – oft unwissentlich – Menschenrechtsverletzungen?
Während unseren Aktionstagen zeigen wir, was in München für die Verwirklichung der Menschenrechte geleistet wird, aber auch, welcher Schaden von hier aus geht und wie Sie einen Beitrag für die Menschenrechtsarbeit leisten können.

Das Programm reicht von Vorträgen, Hörstationen, Kinderprogramm, Ausstellungen, Workshops und Filmen bis hin zu Straßenaktionen und Theater.

Ihr findet alle Angebote auf www.tagdermenschenrechte.org unter „Veranstaltungen“ oder anbei in unserem Programmheft.

4. Dezember um 19 Uhr NS-Dokumentationszentrum München – Auditorium, Brienner Str. 34 Podiumsdiskussion Menschenrechte in München – Quo vadis?Waffenhandel ? Münchner Tag der Menschenrechte

Am 10. Dezember 1948 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Sie enthält die ersten niedergeschriebenen Rechte mit universellem Anspruch, die für alle Menschen ohne Unterscheidung in gleicher Weise gelten sollen. Heute setzen sich weltweit Menschen für die Durchsetzung dieser Rechte ein und kämpfen für deren Anerkennung – so auch in München.

Dieses Engagement sichtbar zu machen und institutionell besser zu verankern ist Ziel der „Münchner Tage der Menschenrechte“, die der gleichnamige Arbeitskreis vom 1. bis 10. Dezember unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dieter Reiter veranstaltet.

In der zentralen Podiumsveranstaltung der Münchner Tage der Menschenrechte wird die Frage diskutiert, wie die Erinnerung an die NS-Zeit mit der Arbeit für Menschenrechte in Zusammenhang zu bringen ist.
Am Beispiel der Stadt Wien lässt sich zeigen, wie kommunale Menschenrechtsarbeit real gestaltet werden kann. Welche konkreten Schritte braucht es möglicherweise auf dem Weg zu einer Menschenrechtsstadt München? Nach einem Grußwort des Oberbürgermeisters diskutieren Dr. Rainer Huhle (Gründungs- und Vorstandsmitglied des Nürnberger Menschenrechtszentrums) und Shams Asadi (Menschenrechtsbeauftragte und Leiterin des Menschenrechtsbüros der Stadt Wien).

Veranstalter: Arbeitskreis Münchner Tage der Menschenrechte in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum München, Eintritt frei.

Nord Süd Forum München e.V. c/o EineWeltHaus Schwanthalerstr. 80 RG 80336 München Tel. 089-85637523 Vereinsregister Nr. VR 13088 www.nordsuedforum.de

Menschenrechte, München Waffenhandel, Sicherheitskonferenz, Waffenproduktion, Siemens, Menschenrechte für Chelsea Manning

Flattr this!