Ich habe in den letzten Jahren sehr intensiv und produktiv mit den Strukturen der LINKEN in München und der Rosa-Luxemburg-Stiftung (in Bayern Kurt-Eisner-Verein) zusammen gearbeitet, dass ich auf die Frage, als parteiloser auf den Listen der Partei zu kandidieren, gerne ja gesagt habe.

Die mangelhafte Unterstützung der Friedensbewegung hat mich der grünen Bewegung und Partei fremd werden lassen. Der schnelle Sprung der Piraten in die Arme der FDP enttäuschte mich massiv. Grundeinkommen braucht noch längere Umdenk-Zeiten, auch in der Linken.

Stempel Zentralrat der Republik BaiernDie Projekte von plenum-R.org, derzeit nur im Werkstatt-Blog raete-muenchen.de nachzuvollziehen, aber in plenum-R.org dokumentiert, wären ohne die verwaltende Unterstützung des Kulturreferat der Stadt und die Abrechnung, Dokumentation und Zuschüsse der Stiftung so nicht möglich gewesen.

Die Arbeit der bayrischen Helferkreise mit Geflüchteten, wie sie Thomas Lechner mit #ausgehetzt öffentlich organisiert und unterstützt hat, begleite ich im Bayrischen Flüchtlingsrat und mit Sexualpädagogik in der Berufsvorbereitung.

Bezirksausschuss Haidhausen

Ein Flyer ist in Vorbereitung, das Programm steht schon länger …

Infostände

Mitwirkung und Gespräche zu den Themen des Stadtteils, der Interessent*innen und zu meinen politischen Themen neben der Arbeit im Job-Coaching mit Hartz4-Empfängern (siehe www.basisfinden.wordpress.com)

Angebote

Selbstorganisation und Selbsthilfe als Einstieg in Nachbarschafts-Organisationen und Stadtteil-Politik, auch außerhalb des Parteien-Geschehens (oder Nicht-Geschehens) wie zB der Gedenkstelle zum Abschieds-Ort der Weißen Rose am Ostbahnhof, den ein geschichtsbewusster Mitbürger identifiziert hatte: Wird der markante Zaun demnächst der Baustelle weichen?weisseRose-orleansstrasse

Umstieg auf Linux

Mit dem Ende der vermeintlichen Sicherheiten für Windows7 ist für viele Geräte das vermeintliche Ende gekommen, aber die Geräte sind längst nicht wirklich zu Ende, nur die kapitalistische Phantasie.

Linux-Programme können damit noch absolut flott arbeiten, und wenn du selbst nicht umsteigen willst, weil du dir was Neues leisten kannst und willst, nehmen wir dein Gerät, bauen es in deiner Anwesenheit um, zeigen dir den Prozess und das Ergebnis, und stellen es dann – wenn du immer noch willst – anderen zur Verfügung, oder du findest Nachfolgende dafür.

Massenpsychologie des Faschismus

als Gestalt-Therapeut bin ich erst spät wieder auf Wilhelm Reich gekommen, der war dort auch noch eher verschwiegen, aber Bernd Bocian, der die Geschichte von Laura und Fritz Perls an der Berliner Marxistischen Arbeiterschule berichtet, erwähnt auch die reichsweite Bewegung „SEXPOL“ gegen die Bestrafung im §218.

Einer der jungen „Zöglinge“ der „SEXPOL“ war Ernest Bornemann, der als 16jähriger die Mitschüler aufklärend mit Informationen zu Geschlechtskrankheiten, Kondomen und Verhütung unterwegs war, bevor er, weil die Gruppen-Adresslisten den Nazis in die Hände fielen, nach England abhauen musste.

Im Rahmen der Monte-Verita- und Wandervogel-Recherchen stiess ich dann auf Otto Gross, der beim ersten Salzburger Psychoanalytischen Kongress wohl das gleiche Schicksal erlitt wie Reich später, „wir sind NUR Ärzte …“

Als ich die Massenpsychologie früher las, leuchtete sie mir ein, aber ich könnte sie nicht mehr in angemessene Worte fassen, drum freu ich mich auf das Hörstück, und dass der Psychosozial-Verlag im Januar den redigierten 1933er Originaltext von Reichs „Massenpsychologie des Faschismus“ herausbringt.

Und dass Andreas Peglau im November Auszüge daraus als Hörbuch zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt hat:

https://andreas-peglau-psychoanalyse.de/hoerbuch-wilhelm-reich-massenpsychologie-des-faschismus-1933/

Veranstaltungen

folgen hier demnächst, im Moment musst du dich mit den Seiten der LINKEN in München oder meinem WIKI begnügen.

Du darfst mich gern verfolgen ...