Einige Zeit konnten wir in ünchen optimistischer in die Zukunft schauen, aber die Grundstruktur ist verdorben: Es wird verwirtschaftet, was wir schaffen, die Politik der Parteien hat nur Profit im Sinn:

Die Konkurrenz der Megacities

Die Stadtplanungen „im Auftrag des Oberbürgermeisters“ sind Vorgaben aus dem Referat für Arbeit und Wirtschaft, in dem er früher arbeitete, und in dem die CSU-Wirtschafts-Haie das Sagen haben: „Für STEP 2040 gehen wir davon aus, dass die Stadt auf 1,8 Mio Bewohner anwächst„. Bei aller Spekulation: Wo bleiben da die bisherigen Münchner?

Einen Teil wird man auf den Friedhof getragen haben, da wird viel Wohnraum frei, aber die letzten Baugebiete sind ausgerechnet die bisherigen Kaltluft-Schneisen, und „sie können sich das so vorstellen, dass man auf München noch Augsburg draufstellt„.

Wir Bürger*innen werden schon in ausgelosten Bürgerräten beteiligt, der Rest wird später informiert: Demokratie 2022?

Autobahn für BMW durchs Hasenbergl

Früher war das Hasenbergl gefürchtet, inzwischen hat man die alten Parkplatzflächen bebaut und verdichtet, aber statt Baumbestand und Kinderspielplätzen eine Autobahn zu BMW? Im Rot-Grünen Koalitionsvertrag war der Antrag abgelehnt, nun hat ihn die schwarz-rote Stadtratsmehrheit bei süss lächelnder Enthaltung der Grünen genehmigt, soll noch jemand um mangelnde Sozialwohnungen klagen?

„Mit 20 Prozent mehr Einwohnern und ebenso viel mehr Arbeitnehmern, rechnet die Stadt. Ein Tunnel würde dazu führen, dass Zehntausende Autos mit ihrem Lärm und ihren Emissionen unter der Erde fahren, sagte Gradl.“

Bürgerräte in München?

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Erich Fried: Wer will, dass die Welt so bleibt, wie sie ist, will nicht, dass sie bleibt!
„East-Side-Gallery“, gelegen zwischen der Jannowitzbrücke und der Oberbaumbrücke.
Reste der Berliner Mauer, die nach der Öffnung von vorwiegend ostdeutschen Künstlern auf der Ost-Seite bemalt wurden.

Schon was gehört dazu? Bisher hatten wir ja den Stadtrat, viele Beiräte und die Bezirksausschüsse, viele örtliche und thematische Initiativen, und nun gibt es einen

Münchner Bürgerrat – München kommt zamm

heißt das Projekt eines Berliner Vereines: „Der Träger des denkzentrum|demokratie, Kommunikative Demokratie e.V., ist auch Träger des Projekts „Münchner Bürgerrat“, das demnächst erstmals eine geloste Bürgerversammlung durchführen wird, um friedliche und konstruktive Formen von Demokratie auf lokaler Ebene zu erproben und voranzubringen.“ http://denkzentrum-demokratie.de/verwirklichen-2/gespraechsformate/buergerraete-in-muenchen

Friedlich und konstruktiv, das klingt nett

wird aber sicher nicht die Korruption und Interessen hinter Tunnelbau-Firmen wie Stuttgart21 (Anstalt), Stammstrecke2 (SZ) und den nun geplanten Hasenbergl-Tunnel (SZ) für BMW offen legen.

 

 

 

 

 

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