Der Papst tönte aus der Ferne, doch war von den heimischen Kirchen zu hören?

Still-halten der partei-internen Opposition: Ist sie jetzt an der Vorbereitung der Bayern-CDU?

Wo wurde es abgedruckt?

    CSU im Wahlkampfmodus: Söder fliegt zum Papst. Söder verodnet Kreuze in öffentlichen Gebäuden. Erdogan-Modus. Polizeiaufgaben-Gesetz. Landtag verabschiedet mit CSU-Stimmen ein unbekanntesPapier als Masterplan, der eigentlich vom BUNDESAMT geschrieben wurde. Nun geheimes CSU-Papier ist.

Die öffentlichen Behörden für die Arbeit der Partei zu benutzen: Alte CSU-Regel? Wer kann schon die eine Staatspartei angreifen?

Die Austritte der letzten christlichen CSU-Mitglieder werden still abgehandelt, doch hatte Seehofer den Rücktritt von den Partei-Ämtern nicht der Kanzlerin angeboten, was alle JournalistInnen so brachten: Es ging um das Still-halten der partei-internen Opposition. Ist sie jetzt an der Vorbereitung der Bayern-CDU?

In Köln gibt es einen einzelnen Pfarrer:

Pfarrer Regamy über Seenotrettung im Mittelmeer „Es hieß, wir dürften nicht retten“Seenotrettung

„Pfarrer Regamy war bei einer Seenotrettung im Mittelmeer beteiligt und sah Menschen vor seinen Augen ertrinken. Im DOMRADIO-Interview rüttelt er dazu auf, die Augen nicht vor dem Leid jener zu verschließen, „die schon am Boden sind“.

DOMRADIO.DE: Vor fünf Jahren hat der Papst die Gleichgültigkeit Europas beklagt – wie sehen Sie heute die Situation, vor allem die politische?

Pfarrer Regamy Thillainathan (Leiter der Diözesanstelle für Berufungspastoral im Erzbistum Köln): Ich finde, die politische Situation ist momentan noch schrecklicher als vor fünf Jahren. Damals hat man weggeschaut, heute sucht man schon fast perfide Möglichkeiten, diese Menschen ihren Tragödien zu überlassen. Das finde ich schrecklich, vor allem auch mit welch‘ oberflächlichen Vorurteilen hier teilweise über diese Menschen gesprochen wird.“

https://www.domradio.de/themen/fluechtlingshilfe-und-integration/2018-07-06/pfarrer-regamy-ueber-seenotrettung-im-mittelmeer

Jesuiten-Flüchtlingsdienst lehnt Transitzentren ab

Bonn (KNA) – Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) und die im BDKJ vereinten katholischen Jugendverbände lehnen den Plan der Unionsparteien ab, Transitzentren an der Grenze zu Österreich einzurichten, um in anderen EU-Staaten registrierte Asylbewerber von dort aus zurückzuschicken. Auch Hilfsorganisationen wie Pro Asyl und terre des hommes wenden sich gegen den Asylkompromiss… mehr » https://www.jesuiten.org/aktuelles/details/article/jesuiten-fluechtlingsdienst-lehnt-transitzentren-ab.html

Dann predigt der evangelische Obermufti im Staatsfunk vom Fussball-Gott. Wahrscheinlich schon länger vorbereitet.Zumindest im Staatsfunk höre ich nichts von Menschenrechten in der Seenotrettung.

Kampagne mit roten T-Shirts für Migrantenrettung

Unzählige Menschen haben sich in Italien einer Kampagne für die Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer angeschlossen. Gestartet wurde die Initiative vom Anti-Mafia-Priester Luigi Ciotti, von der katholischen Arbeiterorganisation ARCI, sowie vom Umweltschutzverband Legambiente. Sie wurde von prominenten Intellektuellen und Künstlern wie Bestsellerautor Roberto Saviano unterstützt.

Unzählige Menschen haben sich in Italien einer Kampagne für die Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer angeschlossen.Unzählige Menschen haben sich in Italien einer Kampagne für die Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer angeschlossen. – Foto: APA/ANSA

Wer sich der Kampagne anschließt, soll sich mit einem roten T-Shirt als Zeichen der Solidarität mit den Migranten fotografieren und die Bilder auf Twitter veröffentlichen. Die Kampagne traf auf große Resonanz. Mehrere Mittelmeerländer, darunter Italien, Spanien und Malta, hatten Rettungsschiffe zuletzt abgewiesen oder erst nach langen Auseinandersetzungen aufgenommen. […]

„Life-Line“der Auslöser

Die Kampagne entstand als Reaktion auf die Vorkommnisse um das Rettungsschiff „Lifeline“. Es trieb im Juni tagelang mit über 200 aus Seenot geretteten Menschen im Mittelmeer, ohne eine Erlaubnis zum Anlegen zu bekommen.

Das Musikmagazin „Rolling Stone Italia“ veröffentlichte am Donnerstag eine Liste mit den Namen bekannter Regisseure, Schauspieler, Schriftsteller und Journalisten, die sich gegen die „Politik der geschlossenen Häfen“ von Innenminister Salvini wehren. Die neuen Regierungsvertreter in Rom seien „gefährlich“, hieß es in einem Kommentar der Zeitschrift. „Sie sind mit Zynismus bereit, tiefe und irrationale Ängste auszunutzen“, hieß es im Appell. apa https://www.stol.it/Artikel/Politik-im-Ueberblick/Politik/Kampagne-mit-roten-T-Shirts-fuer-Migrantenrettung

 

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