Auf UKW auf 92,4 und auf DAB+, im Netz auf auf www.lora924.de ist es in der Gegensprechanlage „Die Wirren!“ 1.7. ab 21h gerne möglich, auch im Studio anzurufen: 089 – 489 523 05

Die möglichen Themen zwischen den WIRREN, den Viren, Gestalttherapie, Trauma und Vagus, Selbsthilfe und die allmähliche „Öffnung“ zwischen Biergärten und neuen Radwegen, neuer Rathauspolitik – mitreden!

Für den 8.7.2020 bin ich für die Gegensprechanlage mit Omas gegen Rechts München im Gespräch, da würden sich auch Themen wie ARTIKIUS-Muenchen einschleichen, worüber der Kontakt gewachsen ist: Künster*innen in sozialer Verantwortung … Nachzuhören: Musik von Keimzeit: https://youtu.be/idBxyLTA5TQ

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Radio Lora München 92,4

Radio Lora München 92,4 www.lora924.de

Vorher auf Radio LORA München:

19-20h aktuelles aus Attac-Pressemeldungen, … was die nun überall herzhafte Kapitalismuskritik betrifft:  telefonisch mit Bruno Kern zu Hoffnungen der Transformation, habe Werner Rügemer angefragt zu Wirecard: Grüße von Renate Börger

20h: Arbeitswelt im Wandel, Thema: ausgestorbene Berufe:

Viele Berufe sind über die Jahrhunderte ausgestorben. Sei es durch technische Entwicklungen, Mechanisierung, Automatisierung oder schlicht weg durch die Erfindung von Strom, wodurch Muskelkraft durch Maschinen abgelöst wurde.
Jede Erfindung oder Innovation hat zu jeder Zeit ihre Opfer gefordert. Die Arbeitswelt hat sich schon immer laufend verändert, allerdings sind die Zyklen heute wesentlich schneller als früher.
Es gab hunderte Berufe, bei denen wir uns heute gar nichts mehr vorstellen können.
Diese Sendung ist eintstanden in Kooperation mit der Redaktion ‚LORA Kultur‘.

21h: Fritz Letsch spricht mit Bernhard über unseren Umgang mit der NEUEN ZEIT:

Jedes Theater-Stück stellt verschiedene Szenen auf: Wo stehen die Sprechenden, welche Abstände haben sie, welche Richtung, welchen Ausdruck? Welchen Text? Covid19 stellt uns vor neue Wahrnehmungen.

Corona Rad Bravo21

Corona Rad Bravo21

DIE WIRREN!

Eine Organ-Aufstellung in der medizinischen Fortbildung zur Leib-Gestalt in der kollegialen Gruppe der Gestalt-Therapeut*innen brachte ein Stück hervor, das symptomatisch die Situation von gut 15 Leuten in den verschiedensten Arbeitsbereichen abbildet:

Von Sozial-Psychiatrie und Einzel-Praxis, von Obdachlosen-Arbeit bis Trainer-Fortbildung, von der Selbsthilfe zum gemeinsamen Singen mit Krebs-Patientinnen bis zur schamanischen Begleitung und sozial- beruflichen und medizinischen Beratung …

alle hatten in ihrer Weise zu lernen, nun auf neue Art mit Gruppen und Klienten zu arbeiten, mit Ängsten und Hygiene-Regeln, mit Unsicherheiten und Widerständen zu arbeiten und Lösungen zu finden.

Draussen im wunderbaren Garten in Altenmünster, Augsburgs „westliche Wälder“ an der Zusam bei prächtigem Wetter, in gut gelüfteten Räumen und auf Abstand, bei Nähe mit Masken:

Welche Organe sind angesprochen? Herz, Lunge, Immun-System, Kreislauf … die meisten in der Gruppe fanden ihre Aufgabe, zu zweit (ein Virus allein macht gar nix!) gebannen wir, auf den maskierten Organismus zu zu gehen und in ihn freundlich bittend einzudringen:

Helft uns überleben, ohne euch sind wir heimatlos, dem Tod geweiht!

Sie waren gemeinschaftlich so konfus, dass wir, mit einzelnen Abwehr-Maßnahmen beschäftigt, gut im Organismus-Kontakt bleiben konnten, bis alle erschöpft waren: Gewonnen!

Auch der Widerstand kann anstrengend sein!

Die Wirren sind konfus gemacht, durch die Widersprüchlichkeit der Nachrichten: Totenzahlen gegen Ungläubigkeit, Geschäfte mit Impfstoff und Rüstung, Fleischindustrie und Spargel, Kirchen und Gesang?

Die Bussgelder, die Demonstationen, die Erlaubnisse, die Verbote, alles eine Frage an Gehorsam oder Verantwortung. Autoritäre ReGierungen setzen auf Untertanen-Gehorsam und härtere Strafen.

Der archaische Mensch2 Rosen

möchte ewige Wiederholungen seiner glücklichen Kindheit, woraus immer sie zusammen-gestoppelt ist zwischen Prügeln und frühem Unrecht, schönem Sommer oder Winter …

Der bewusste archaische Mensch wird neue Formen finden, was ökologisch zeitgemäss die Festivals und Wasen und Wiesn, die kühlen Virus-Kirchen und das Plastik-Fleisch ersetzen: Kunst hilft!

Können wir demokratisch dem Pandemie-Geschrei begegnen?

Covidl-Datschkerl!

meine Mutter hatte ein Rezept, das hieß Povidl-Datschkerl, Kartoffel-Mehl-Teigtaschen gefüllt mit Zwetschgen oder Pflaumenmus, dem Powidl …

https://bar.wikipedia.org/wiki/Powidldatschgerl

https://www.gutekueche.at/powidltatschkerln-rezept-24362

Der fehlende Humor in der Angst lässt sich vielleicht mit so urigen Heilmitteln wieder finden?

Ins Problem vertiefen:

Die gekränkte Selbstwirksamkeit lässt auf die Kraft-Zeichen der alten Mächte zurückgreifen: Unsere Stellvertreter-Demokratie hat uns durch Parteien-Lobby und Medien zu sehr entmündigt, und befriedigenden demokratischen Dialog hatten wir in den Schulen auch wenig gelernt.
Selbstwirksamkeit: Das Gefühl, etwas verändern zu können, beteiligt und gefragt zu sein, nicht dem Treiben Anderer hilflos ausgeliefert zu sein. Schon die Wahl zwischen Kaffee und Tee kann motivieren, und ein Spruch wie „Draußen nur Kännchen“ entmündigt.

Corona und die Fleisch-Industrie

Die Gruppen lösen:hüttenbau

Selbsthilfegruppen und selbstorganisierte Initiativen als systemrelevant einordnen!

Nur Stämme werden überleben, hieß es in der Anfangszeit der ALTERNATIVEN, die nicht Deutschland, sondern die Welt im Blick hatten: Aber da niemand an der Selbstorganisation groß verdient, war die öffentliche Wahrnehmung immer reduziert worden, wie heute bei fff und Omas gg rechts und XR zum Artensterben

Auch, wenn die Gruppen sich jetzt wieder treffen können: Die Politik hat das Thema noch ausgeklammert, also auch weiterhin unterschreiben …

openpetition.de/petition/online/selbsthilfegruppen-und-selbstorganisierte-initiativen-als-systemrelevant-einordnen

Du darfst mich gern verfolgen ...