Forumtheater als angewandte Methode ist schnell erlernbar, und kann in der Erprobung schon richtig Spaß machen. Das beweisen uns die Studierenden der Hochschule für angewandte Sozialwissenschaften an einem Nachmittag in den Räumen der Studentengemeinde PAOSO www.paoso.de  Paosostr. 10

paoso.deDa die Studierenden nur zeitversetzt arbeiten können, gibt es zwei mal einen ähnlichen Ablauf, das kann zur Vertiefung dienen, denn der Wieder-Erkennungs-Effekt  sichert die Anwendungsmöglichkeit.

14 h Erste Gruppe mit dem Thema: Vorurteile  

  1. Begrüßung
  2. Einstieg: wilde Mutmaßungen
  3. Aufwärmen
  4. Handfolgen
  5. Statuen bauen Stauen begegnen sich
  6. Szene bauen
  7. Szenen vorführen
  8. Reflexionsgespräch: Schatztruhe: Was nehmt ihr mit; Fluss: Was werft ihr in den Fluss des Vergessens?
  9. Abschied

anfahrt paoso.deEs gibt was zu trinken, Kekse und ich glaube sogar Muffins.

16 h Zweite Gruppe bis 18h: 

1. Angstsituationen im Alltag (Prüfungsangst / Nacht …)
2. Wut / Ärger
Der Ablauf ist entsprechend der ersten Gruppe, vielleicht kommen noch Proben-Techniken zur Zuspitzung der Szenen für ein Publikum dazu,

Bei Interesse könnte auch eine weitere Veranstaltung für eine Gruppe veranstaltet werden, zum Beispiel in der Arbeit mit Helfer-Kreisen und Geflüchteten, zu Kulturformen und zum Sprachverständnis … www.asylhelfer.bayernarbeitserzaehlung

Ob Szenen für den Tag der Menschenrechte entstehen, werden wir dann sehen … www.tagdermenschenrechte.org

Das Konzept steht auf dem forumtheaterblog.wordpress.com www.forumtheaterblog.wordpress.com

Ein Erfolgsbericht:

Forumtheater: „Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“

KATSDORF/RIED IN DER RIEDMARK. Eine Theaterinitiative gemeinsam mit Asylwerbern hat kürzlich ein spannendes Projekt mit dem Titel „Fremd ist …
Seit Mitte April beschäftigte sich das Theaterlabor Katsdorf mit einigen Gleichgesinnten aus der Nachbargemeinde Ried mit Fragen wie: „Was muss geschehen, dass wir Fremdheit und Vorurteile hinter uns lassen, stattdessen dem gegenseitigen Vertrauen und dem freundschaftlichen Miteinander eine Chance geben?“  Das Ergebnis war die Theaterinszenierung „Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“ nach der Methode „Forumtheater“.

 

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