Hans Türk dokumentierte und verarbeitete viele antifaschistische Aktionen: Foto oben von Wolfram Kastner, Foto: Eric Jouvenel, Anlass: https://hpd.de/node/438

Karl Ude – Topographie des Verdrängens    @DieterMKnesebeck

hans Türk als Knesebeck

Dieter M. Knesebeck, wie er sich auf Facebook nannte, verließ uns plötzlich und unerwartet am 31. August.

„Ich werde sein Lebenswerk mit dem AnderweltVerlag und anderweltonline.com weiterführen. Er wird nicht in Vergessenheit geraten. In Trauer um einen außergewöhnlichen Mensch und großartigen Aufklärer“, schrieb Peter Haisenko am 8. Sept 2020

Johann Türk Neubiberg – neue Adresse

Seine Beerdigung fand am 23. Oktober auf dem Neubiberger Friedhof statt.

Otto Dreßler 1. November 1930 – 11. Juli 2006

unmögliche Kunst: Ausstellung im Bayrischen Landtag: Kunstaktion gegen Rechtsradikalismus: „Vom Erbe der Väter zum Wahnsinn der Enkel“.

Acting-Art-of-Memory – Germany

auf youtube als  drschnüffel

Die Erinnerungsperformance in München gab es zwei mal:

Die Erste:

Eine Erinnerungsperformance zur Reichspogromnacht initiierte der Münchner Künstler Wolfram Kastner. Zwei Männer in SA-Uniform (Heinz Huber, Georg Schramm) führten fünf Personen (Wolfram Kastner, Edgar Liegl, Brigitta Oberhauser, Hiltraud Pusch-Zilker, Peter Thalheim) mit dem Davidstern durch Münchens Innenstadt.

Die Polizei sah in der Aktion eine unangemeldete Demonstration und nahm Kastner und seine sechs Kollegen fest.

Vom Hinweis der Veranstalter, dass es sich um eine nicht genehmigungspflichtige Kunstaktion handele, ließen sich die Ordnungshüter nicht beeindrucken. „Was damals vor aller Augen geschah, daran ist heute vor aller Augen zu erinnern – ohne zu verharmlosen oder aufzubauschen, und ohne ein falsches Bemühen um volle Authentizität.

Den Transfer zu heute muss jeder selbst herstellen.“ (Wolfram P. Kastner) Der Staatsanwalt stellte dreimal Strafantrag gegen Wolfram Kastner wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz sowie wegen des Tragens verbotener Abzeichen.

Die Zweite

Darstellende hier sind Michael Bischof und Fritz Letsch, (SA) Albert Lörcher, Hiltraud Pusch-Zilker, Georg Ledig, Wolfram Kastner, u.a. als Stadträte, auf dem Weg nach Dachau …

Karl Ude – Topographie des Verdrängens

Karl Ude *14. Januar 1906 in Düsseldorf; +1. April 1997 in München, war ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Ude arbeitete als Literatur, Film- und Theaterkritiker für verschiedene Zeitungen zwischen 1933 – 1945. Ab 1945 Redakteur für die Süddeutsche Zeitung.
Sein Lebenslauf hört am 10. 1. 1933 auf und geht nach 12 jähriger Unterbrechung, am 10. 5. 1945 kontinuierlich wieder weiter.
Näheres unter: http://www.karlude.de

Auszeichnungen, Literaturpreise, Orden . . .
Erzähler-Wettbewerb der Zeitschrift „Das XX. Jahrhundert“ – (Eugen-Diederichs-Verlag Jena)
Dotierung: 3.000 RM (1941) für für die Pferde auf Elsenhöhe (1. Preis).
1966 und 1986 die Medaille München leuchtet, 1967 den Tukan-Preis,
1976 den Ernst-Hoferichter-Preis, 1977 Bundesverdienstkreuz und den Schwabinger Kunstpreis.
Nach Durchsicht von über 4000 Artikeln, darf man behaupten: Karl Ude verfasste vorwiegend Antisemitische -und Nationalsozialistische Texte u.a. auch im Völkischen Stil, mitunter im „SS-Stil“, heißt Stürmer-Stil.
Schon Ende 20er Anfang 30er Jahre war Ude ein glühender und überzeugter Verehrer der „Bewegung“, so ist auch der (sein) „Umzug“ in die „Hauptstadt der Bewegung zu erklären“, näheres im Buch!
Karl Ude hat sich mit hohem Phatos auf das Niveau des niedrigsten Propagandisten Goebbels herunter gelassen, wie ihn sich Goebbels und Hitler nicht besser wünschen konnte!

https://www.facebook.com/DieterMKnesebeck/

br.de/nachrichten/bayern/journalist-karl-ude-war-ns-propagandist,64tkechn6gr30e9q6rw3ac1t6gu30

zurechtgelogen. Nazi-Herold Karl Ude

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