Klaus und Erika Mann als Schauspielende

Lesbische Themen ums Kinderkriegen und schwule Beziehungen sind den aufgeschlossenen Menschen allmählich vertraut, den Reaktionären immer noch ein Aufreger.

Aber alles das da-zwischen, die Unsicherheiten und Übergänge, die ungenauen Definitionen und die biografische Wandlug im Lauf des Lebens:

Es muss nicht gleich Transition, der Wandel der Geschlechtsrolle sein, und auch nicht das da-zwischen der intersexuell geborenen, mit biologisch nicht eindeutigem geschlecht:

Die ganz normale Bisexualität

ist nur für die direkt Beteiligten aufregend genug.

Gesellschaftlich schauen wir bei der Privatheit schnell wieder weg: Was geht es Dritte / Vierte an?

Es braucht etwas mehr als liberales „Wer’s mag ..“

Bei der Ausstellung zu Erika Mann in der Monacensia stellte sich heraus, dass sie nie selbst dazu geschrieben hat, während die Öffentlichkeit durchaus von ihren Beziehungen wusste: Die langjährige Freundschaft mit Therese Giehse, die Ehe, (wie bei „der Giehse“) mit dem damals schon offen schwulen britischen Autor W.H.Auden (wikipedia umschreibt auch nett mit „Lebensgefährten)

Das 4. Queer-Film-Festival bringt die ganze breite Palette der Lebensfragen auf die Leinwand:

www.qffm.de 16.-20. OKT 2019

4.Queerfilmfestival München

4.Queerfilmfestival München

RIOT – mit diesem Motto sind wir 2019 gestartet.

Wir meinen damit den Aufruf zu einem politischen Denken. Uns nicht in der bequemen Nische unserer eigenen Vorstellungen, Denkmuster und Lebensweisen einzurichten, sondern auch uns selbst und die eigene Lebenswirklichkeit zu hinterfragen. Uns darüber bewusst zu werden, wie privilegiert wir sind und ob wir diese Privilegien nutzen, um die Welt zu einem besseren Ort für alle Menschen zu machen.

weiterlesen und schaun: 16.-20. OKT 2019

Für uns als Festivalmacher*innen ist aber noch etwas anderes wichtig. Filme schaffen Gemeinschaft und Verbindungen. Zwischen den Personen auf der Leinwand und dem Publikum, zwischen den Personen vor und hinter der Kamera und den Zuschauer*innen, aber auch zwischen den Zuschauer*innen untereinander. Daher verstehen wir unser Festival auch als Aufforderung.

Bildet Banden, Gangs, konspirative Gruppen.

Vernetzt Euch, blickt über euren Horizont, lernt neue Menschen kennen.

Seid der Riot, den ihr Euch für diese Welt wünscht.

Du darfst mich gern verfolgen ...