Die russischen Revolutionen, sowohl die im Februar, als auch die im Oktober (nach westeuropäischem Datum am 7. Nov!) 1917 wurden in Bayern vor allem von denen als Hoffnung wahrgenommen, die schon die wahren Kriegstreiber kannten:

Räte-Promenade Bayrische Räte- RevolutionenKurt Eisner hatte zum Kriegsausbruch auch noch geglaubt, dass durch die diversen Schutzabkommen, auch der Serben, ein russischer Angriff bevor stünde.

Der Überfall auf Frankreich durch Belgien war 1914 als Angriff auf den verbündeten Feind ausgegeben worden.

Durch zahlreiche internationale Veröffentlichungen von diplomatischen Akten in verschiedenen „Farb-Büchern“ wurde ihm jedoch schon 1916 durchsichtig, dass die preußische Führung unter des Kaisers Militärstab einer der wichtigsten Kriegstreiber war.

Residenz Revolutionäre RevolutionenNach Übernahme des Außenministeriums als Ministerpräsident kam er an die bayrischen Akten dazu, die ebenfalls Aufschluss gaben.

Dass er bei einem internationalen Sozialisten-Kongress in der Schweiz vor der Presse dazu sprach, sein Versuch, die neue Bayrische Regierung als einsichtig darzustellen und günstige Friedensverhandlungen zu erreichen, wurde ihm von den „alldeutschen“ reaktionären Kriegstreibern besonders übel genommen, was neben der kirchlichen und rechten Hetze zu seiner Ermordung führte.

Kurt Eisner hatte schon frühzeitig den 7.Nov.1918 als bayrischen Revolutionstermin geplant, was der Anwalt Philipp Loewenfeld, von Eisner für die Mitarbeit in der Justiz angefragt, für ein Hirngespinst hielt, er war noch in militärischen Diensten an der „österreich-italienischen Front“ beschäftigt.

Lenins Fahrt von der Schweiz durch Deutschland – noch in Arbeit –

im diplomatisch neutralen Zug war von Schweizer Genossen organisiert worden, denn es gab etliche Exil-Russen, die nun dringend nach Hause wollten, um mit zu arbeiten:Palais Montgelas? Protz?

Die Februar-Revolution

in Petersburg schaffte schon einmal die Todesstrafe ab, bildete Räte, die als „Sowjets“ dann zum Lernwort wurden, wie die Frage, ob die Mehrheit-Fraktion, die „Bolschewiki“ die Freiheit für alle bringen kann, freie Arbeit, freie Liebe und Selbstbestimmung der Frauen (statt übergriffiger Adeliger und ihrer Heiratspolitik, auch für, , Leibeigene …

Die Oktober-Revolution

Der Arbeiterbund feierte schon letzte Woche die Erinnerung an die Räte-Republik in München, vom Palmsonntags-Putsch bis zu den Anregungen Lenins:

www.muenchen.klassenkampf-statt-weltkrieg.de

Ein ganzes Album auf Google-Photos: https://goo.gl/photos/8fhWeNTtih6Ec2GL8

In anderen Ländern …

Menschen wie Augustin Souchy trugen die Gedanken der Genossenschaften und Kommunen, des freien Zusammen-Arbeiten nach den Revolutionen durch viele Länder: Immer wieder, wenn es autoritär wurde, war es dem Anarchisten kritisch, wie auf Cuba, in Mexico, …

Andere Regionen kämpfen nun schon länger in Revolutionen

Auch, wenn wir in den nord-europäischen Regionen wenig davon mitbekommen, weil unsere Presse die eigenen Betroffenheiten hoch jubelt, die Solidarität aber vergessen hat: Die Spanier haben – schon allein aus sprachlichen Möglichkeiten – mehr Informationen aus den Kritischen Bewegungen der Indigenen und der Bewegungen der Lateinamerikanischen Länder,  wie Buen Vivir und die verschiedenen Kämpfe um die Menschenrechte, die kleinen Revolutionen der Frauen, der Lesben und Schwulen, der Schwarzen und diverser diskriminierter Minderheiten …

Von der Notwendigkeit, Demokratie neu zu lernen und zu üben,

nicht mit lächerlichen Konsum-Wahlen, sondern in Bewegungen mit Selbstorganisation und Weitblick. Danke dir, Inge!

Prof. Rainer Mausfeld: Die Angst der Machteliten vor dem Volk

Ich seh schon manche alten Linken die Stirn runzeln: Es gehört zum Querfront-Bashing der Rechthaber, das im Vortrag auch vorkommt, als „Abweichler“ die Propaganda gegen KENFM weiter zu verbreiten: Der Veranstaltergruppe, der IPPNW wird von Linken sicher nicht das entsprechende Misstrauen entgegen gebracht. Der Zweifel ist ja gut, Hauptsache, danach passiert was …

Ein Arbeitsfeld der Übung:

www.alte-akademie.live

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