Gegensprechanlage Mi 10.11. ab 21h auf www.lora924.de zum Mitreden:

Reichlich Gelegenheit, mit zu reden: www.lora924.de mitreden: 089 – 489 523 05

– Vorbereitung auf den Tag der Menschenrechte, 10.12.21 mit den Themen WELT MACHT HUNGER und INKLUSIVE gemeinschaftliche WOHNPROJEKTE – auch für Obdachlose? Und was fehlt euch zum Tag der Menschenrechte?

Hier gibt’s früheres: liberation-queer

tagdermenschenrechte.org/hintergrund

amnesty-muenchen-lmu.de/termin/tag-der-menschenrechte

gym-muc-moosach.musin.de/tag-der-menschenrechte

bfg-muenchen.de/portal/article/m%C3%BCnchner-tag-der-menschenrechte

Frühere Sendung, manches zum Nachhören:

Gegensprechanlage

Radio-Gespräche zu München und Bayern

SeenotrettungGegensprechanlage- eine Radiosendung, wie sie von Bert Brecht erträumt war:

Radio zum Mitreden auf Radio LoRa München UKW 92,4 – im Netz auf www.lora924.de jeden Mittwoch live ab 21 h, meistens am 2. Mi im Monat mit Fritz Letsch ansonsten mit den KollegInnen,

Wiederholung in DAB+ und im Internet zu manchmal wechselnden Zeiten

Treffen zur Sendung um 20.30 Uhr bei Radio Lora in der Schwanthalerstr. 81

Monatliche Erinnerungs-und Programm-Mail bestellen bei fritz @ fairmuenchen.de

… und danach begleitet euch am 2. Mittwoch im Monat bis 24h lunaland.org mit Aktuellem zur Musik in den besten münchner Läden … außer, du hörst auf DAB+ oder im Internet die Wiederholung der Sendung, am Donnerstag wahrscheinlich um 6h morgens oder 15h nachmittags …

Seebrücke statt Seehofer

Radio LoRa München 92,4 ist ein unabhängiges Bürger- oder Community-Radio

und zwar, zusammen mit unseren KollegInnen im Radio Z Nürnberg, mit dem Bayrischen Bürgerpreis 2016 ausgezeichnet, aber bis auf wenige Projekte der Bayrischen LandesMedienzentrale, nicht aus den staatlichen und gar den GEZ-Töpfen gefördert. Darum brauchen wir Selbstorganisation: „70 Jahre in guter Verfassung. Wir leben und gestalten Demokratie!“ external image spenden-button.png

Radio LoRa München 92,4 ist in seinem Förderverein als gemeinnützig beim Finanzamt zertifiziert: Überweisen Sie bitte Ihre steuerabzugsfähige Spende auf das Konto des LORA Fördervereins bei der Stadtsparkasse München BLZ 701 500 00, Konto-Nr. 88 150 115 IBAN: DE09 7015 0000 0088 1501 15 und SWIFT-BIC: SSKMDEMMXXX

Spendenquittung bei Beträgen über 200.- anfordern verein@lora924.de Tel. 089-48952304 oder Fax. 089-4802852 – Sie können aber auch einfach auf diesen Link oder auf das nebenstehende Bild klicken, ausfüllen und spenden. Danke fürs Mitmachen! Lob, Kritik und Beschwerden gerne auf http://fairmuenchen.de oder an KRITIK@lora924.de

In der Sendung zu Gast

kannst du gerne vorstellen, was dich grade bewegt, denn unser Vereinsziel sind alle Themen der politischen Bildung.

Du bringst 3-4 Stücke deiner liebsten Musik auf CD oder USB-Stick mit, falls du die Sendung anschließend im Netz veröffentlichen willst, idealerweise mit Musik, die du ohne GEMA-Zahlungen verwenden kannst, vielleicht von guten Freunden.

Auf diesen Seiten mitschreiben und veröffentlichen ist ebenso möglich, wenn dein Projekt zu uns passt, und wenn du selbst für ein Bildungsprojekt einen gemeinnützigen Träger brauchst, ist das ebenso möglich, bei entsprechender Finanzierung durch andere und Mitarbeit.

50 Jahre Lesben- & Schwulen-Bewegung in München 

Der Festakt in der „Deutschen Eiche“ erinnert mich an das Buch „Anders Fühlen“ von Benno Gammerl, der in Gesprächen und Interviews etliche Lebensgeschichten aufgezeichnet und in den historischen Kontext gestellt hat: Zwischen Angst und Diskriminierung, Flucht in die Stadt, Moral am Land, Glaubens- & Kirchenbindung, Verfolgung und Partnerschaften … 
 
Alle Register der frühen Bewegungen und mühsamen Selbst-Bestimmungen von eigener Identität und gegen Krankheits- Zuschreibungen, die ja noch bis 1999? im WHO- Index standen …
 
Heutige junge Leser*innen werden an der Begrifflichkeit merken, wie rasant die Veränderung der letzten Jahre waren: 
 
Von der polizeilichen Verfolgung und der schieren Undenkbarkeit (& ungeschickten Wortwahl) der Homo-Ehe bis zu den noch weitgehend unbeachteten biografischen Veränderungen bisexueller, polyamorer und transidenter, intersexueller und nicht-binärer Menschen, die aus der mühsam ergänzten Hetero- und Homo-Norm fallen, die alten überhöhten Klein- Familien- und Romanzen- Partnerschaften sprengen und nicht in der Hollywood- Verehrung vorkommen.
 
Das Leben ist noch bunter als das In- & Out der Filmbranche, die nun immerhin das Recht auf Identität einfordert, was immer in den Schauspielen vorkommen mag, und es verweist ganz schnell auf unsere alten Ausblendungen von Jahrzehnten an Einwanderung und kulturellen Auseinandersetzungen mit familiären und religiösen Erwartungen, Verbundenheit und Ausgrenzung.
 
Bei allen Gedenkfeiern muss der Blick nicht nur in das (in einigen Großstädten) fortschrittliche Nordamerika der Befreiungs- und Friedensbewegungen gehen, sondern auch in die christlich- und muslimisch geprägte Verfolgungswelt, vor allem in afrikanischen und asiatischen Ländern ohne Lebens-Alternativen, die oft Opfer der Anpassungs- und Zerstörungs-Politik sind.
 
Menschenrechte werden oft als Vorwand für Interventionen genommen, statt sie als Recht auf Nahrung und Wasser, auf Gleichbehandlung und Wohnung etc. zu fördern.
 
Jedes Jahr am 10.12. wäre der Tag der Menschenrechte wieder ein Anlass, die Selbstorganisation über die Grenzen zu denken.
Du darfst mich gern verfolgen ...