Vom Ende der grünen Bewegung

Grüne Spiele
Grüne Spiele

Die Grüne Partei

hat mit dem Führungsprinzip den inneren Kern und die Werte verloren. Karrieren wurden wichtiger als Bewegungen, die man verprellte: Commerz zählt.

Die Heinrich-Böll-Stiftung hat als Grün-nahe Stiftung (Verein) ihr Konto bei einer Bank, die für Steuertricks und -Hinterziehung steht.

Es gibt wunderbare Bildungsprogramme für Solidarische Ökonomie, aber wohl auch Aufsichtsrat-Posten oder ähnliche Privilegien: Identität von Wort und Tat war früher ein Anspruch.

Partei-nahe Stiftungen bekommen Geld aus Steuermitteln

Die Geschichte der Grünen Bewegung aus dem Ende der 70er Jahre war ein Zusammenspiel von Naturschutz, den die SPD nicht ernst genug nahm, den vielerlei Verbänden von jungen Bauern, Studierenden, Arbeitenden … katholischen und evangelischen Frauen, Friedensbewegten, Christen und Linken, Jungen und Alten.

unterbau-ostHeinrich Böll war in der Zeit der Pershing-Stationierung Teilnehmender der Prominentenblockade Mutlangen, mit der die Prozesse wegen Kasernen-Blockaden endlich eine angemessene Presse-Öffentlichkeit verschafft werden sollte. Er hatte seine Freude an der Bezugsgruppen-Organisation und der gleichberechtigten Zusammenarbeit.

Es gab drei Stiftungsvereine:

Die Frauenanstiftung aus Hamburg, die Böll-Stiftung von Kölner Kreisen, buntstift als Vereinigung der damals bundesweit organisierten Länderstiftungen in Göttingen, und sie hatten über Jahre die Strukturen der Abrechnungen, Antragstellungen und Methoden neuer politischer Bildungsarbeit entwickelt.

Denkstrukturen

In der ersten Bundestags-Gruppe gab es schon den Plan, dass im Sinne der basisdemokratisch gleichen Rechte nach der Hälfte des Mandats die Abgeordneten zurücktreten sollten und die bisherigen Mitarbeitenden in der Liste nachrücken. Petra Kelly fand ihre persönliche Friedensmission aber so enorm wichtig, dass solche Regelungen im Nu gekippt wurden.

General Dönitz beim Kriegsverbrecher-Prozess

nach Hitlers Testament letztes Staatsoberhaupt des Deutschen Reichs, hatte im Kreigsverbrecher-Prozess eine Einsicht:

„Obgleich Dönitz in seinem Nürnberger Schlußwort bekundete, dass „das Führerprinzip als politisches Prinzip falsch ist (Spiegel)“:

Das Führerprinzip ist als politisches Prinzip falsch / Hat sich von den Anfangserfolgen dieses Prinzips blenden lassen / „Falsch, weil die menschliche Natur offenbar nicht in der Lage ist, die Macht dieses Prinzips zu nutzen, ohne den Versuchungen dieser Macht zu erliegen“  Das Deutsche Rundfunkarchiv DRA

Joschka Fischer und der Hufeisen-Plan und die Umarmung

Die Presse hatte ja immer nach Führungspersonen gesucht, weil es dann einfacher ist, Strömungen und Meinungen zu zu spitzen und Fronten darzustellen, und SelbstdarstellerInnen gingen immer wieder auf diesen Leim, doch dann kippte auch die Komplexität in der Partei zu Paritätenhandel …

Das Führerprinzip war in der Partei wieder durchgezogen, und mit einem Bezug zu „Nie wieder Auschwitz“ wurde die Bombardierung in Jugoslawien mit Zustimmung der Bündnis90 / Grüne-Fraktion beschlossen.

Grüne Mitwirkung in der Zerstörung Jugoslawiens

Was war geschehen, dass die bis dahin auch als Partei der Friedensbewegung gedachte Grüne Bewegung plötzlich zum Teil der NATO-Strategie wurde, die Friedensbewegung aufheulte und nur bei der Linken Gehör fand?

Madleine Albright hatte den Frosch geküsst, die Partei an die Wand geworfen und übrig blieb eine Karriere-Organisation mit einzelnen Rest-Charakteren …

(Genauere Analysen und Widersprüche bitte als Kommentare …)

Entsprechend ging die Partei mit den eigenen Bewegungen in den Stiftungen um: Ein gutes Jahrzehnt nach der Schily-Klage gegen die Parteienfinanzierung durch Bundesmittel wollte man diese Mittel als Partei selbst:

„Wir brauchen das Geld für die Partei-Arbeit!“ sagte einer, der die bisherige Arbeit der Regenbogen- und Landes-Stiftungen als „Selbstbedienung“ diffamierte und später ins Europaparlament weiterzog.

Die Posten waren bald ausgewürfelt, die Struktur der Verbände aufgelöst, Zentralismus ist besseres Führerprinzip. Heinrich Böll damit zu schänden …

Die HBS hat ihr Konto bei der COMMERZBANK.

Es kann doch nicht unbemerkt geblieben sein, dass es sich hier um eine „Steuerhinterziehungs-Bbank“ handelt, die mitgeholfen hat, großes Vermögen vor dem deutschen Fiskus zu „schützen“?

Ausgerechnet die grün-nahe Heinrich Böll Stiftung, die sich so engagiert für eine umwelt- und sozial gerechte Welt, wozu ja besonders der Umgang mit Geld und den Banken gehört…

Ist die Commerzbank wirklich der geeignete Partner, um mit „grünem Geld“ auf dem Konto dort Kredite zu vergeben an Unternehmungen die diesem Ziel total entgegenstehen?

Und, es fehlt heute doch wirklich nicht an Alternativen, auch nicht für den Geldverkehr ins Ausland.
Da kann es nur heißen, weg von der Commerzbank!

Du darfst mich gern verfolgen ...

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