Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch: Hitler und München, Geld und Ordnungspolitik, NS-DOKU

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Es wurde noch eine peinliche zähe Sache, bis die Dokumentationsstelle in der Hauptstadt der Bewegung entstand, und es wird eine peinliche Sache bleiben, das offizielle Gedenken mit den bestehenden Besitzverhältnissen und den alten Finanziers und Unterstützern der NAZI-Partei offen auszusprechen.
netball
Die Seilschaften, Sprachregelungen und Rücksichten kastrieren die möglichen Bewegungen in den Parteien, und so wird der Knobloch’sche Einfluß auf Ude und Nachfolger, Stadträte und konservativ-jüdische Gemeinde die Stolpersteine zum Stein des Anstoßes werden lassen, bis eineR auf die Schnauze fällt.

Die 12 Jahre Faschismus haben in München eine Stimmung hinterlassen, die heute noch verschweigen will, wer damals die Fäden gezogen hat und wer mit marschiert ist: Die Geldigen, die Ärzte, die Richter, die Psychiatrie, die Polizei, die Staatsanwälte … bis heute „unschuldig“ – oder uneinsichtig?

Wie lange hat es gedauert, den gruseligen Ärztepräsidenten in Pension zu schicken, der Volksgerichtshof-Beisitzer Maunz, verehrter Doktorvater eines allmählich vergessenen Bundespräsidenten, der von der finsteren Geschichte wenig ab-ruck-te, und alle hatten sich schnell wieder in einen geordneten Alltag eingefunden, wieder aufgebaut. Dafür haben sie sich selbst die Sünden vergeben und der BMW-Stiftung Magda Goebbels-Quandt die Ehre gegeben.

harare

So kann man das nicht sagen … höre ich öfter, wenn ich die Zusammenhänge herstelle, von Polizei-Gewalt und Ordnungsstaat, wenn ein Cannabis-Händler in Burghausen „auf der Flucht erschossen“ wird und der Polizist in Notwehr oder freigesprochen, und die Presse schweigt. Der Querulant in Memmingen, sechs Polizisten im Einsatz und er ist tot, wie der Regensburger Student und …
 
Die „Ordnungszelle Bayern“ war nach der Räterepublik das Sammelbecken der gekränkten Faschisten, die sich die erhofften französischen Schätze, – wie damals 1870/71 schnell und siegreich „heim“ geholt und die Franzosenviertel in diversen Städten gebaut – nicht in bittere Reparationen und Militärbeschränkungen umrechnen lassen wollten.

lukas abendschein

Die antisemitische Thule-Gesellschaft 1919 im Hotel Vierjahreszeiten wirkt bis heute mörderisch: Adeliger Militarismus, ließ die CSU aus Mitleid mit der Mutter des Mörders Graf Arco zu Valley kein Gedenken für den ersten Ministerpräsidenten Kurt Eisner gestalten, damals so schnell vom Gericht freigesprochen wie viele Mörder und Denunzianten wie Pastor Heß, der Perlacher Sozialdemokraten namentlich als Kommunisten meldete, …
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Zur Ordnungszelle Bayern 1919-1933 passt der heutige mitleidlose Innenminister, der lieber im Mittelmeer ersaufen lässt, die ruacherte „Sozial“-Ministerin Haderthauer, die gnadenlose „Justiz“-Ministerin Merk: Mollath und Haslbauer, Ulvi Kulac und die immer noch nicht entschädigte Familie Rupp, der man den Mord am Vater mit der bösartigen Phantasie der zerstückelten Leiche, den Schweinen vorgeworfen, zum Gefängnisaufenthalt machte, und sie auch dann noch nicht frei lassen wollte, als der tote Vater im Auto sitzend aus dem Fluß gezogen wurde: Das Urteil ist doch gültig, ein bayrisches Gericht kann doch nicht irren!Zeitbank

Der Schoß ist fruchtbar noch, und ich fürchte weniger die 10 Demonstranten, die heute „Deutschland über alles“ grölten, ich fürchte ihre zahlungskräftigen Unterstützer mit Villen in Pasing, und ihre Deckung bei Polizei und Geheimdiensten, in Presse und im Hoch-Schulwesen, einschließlich den Rüstungsgeschäften Seehofers. Da lebt der Faschismus der Herrenmenschen weiter.

Du darfst mich gern verfolgen ...

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