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Allmählich bewegt sich sogar in Bayern etwas: Flüchtlingsschicksale und politische Bewegung werden sogar im Staatsfunk gebracht, aber die Vermittlung zwischen den bedrohlich dargestellten Bettlern, Flüchtlingen und Obdachlosen und den von Abstieg bedrohten Mittelschichtlern braucht noch viele lebendige Varianten.

Vor allem die gemeinschaftlichen Lösungen werden not-wendig, wo immer noch die Einzelleistungen vorgestellt und angemahnt werden: Helden und Almosen, zwei Extreme als wenig tragfähige Lösungen für eine ganze Gesellschaft.

Die gemeinschaftlichen Lösungswege sind uns vielfältig blockiert:
Aus den Kirchen, Gewerkschaften und Parteien kommt oft nur Polarisierung, keine stabile Bewegung: Almosen und leere Appelle statt Orientierung an Menschenrechten, bis zur rassistischen Ablehnung statt Mitmenschlichkeit.

In den Gemeinden sind die Funktionäre oft durch diese Einbindungen blockiert, aber dennoch kämpfen sich einige Gruppen frei: Solidaritätsarbeit entsteht, manchmal sogar im richtigen Dialog mit den Flüchtlingen. Dafür kann das Forumtheater dann in den Verbreiterungen eingesetzt werden:

Die Dilemma der Geflüchteten und der mit ihnen solidarischen Bürger mit ihrer Umgebung sind ein anschaulicher Stoff, die Werte einer Gemeinde ins Gespräch zu bringen, wie auch die Werte in Unternehmen und Einrichtungen, und sie neu zu besprechen: Wie entsteht unsere gemeinsame Zukunftsfähigkeit?

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