Was muss man bieten, damit drei Stadträte die Partei wechseln?

luitpold-bodenwichseDass jemand seine Partei satt hat, ist grade bei der CSU und etwas weniger bei den Freien Wählern zu verstehen.

Aber, dass gleichzeitig drei gleichzeitig zur Bayernpartei wechseln, die ja Geld genug hat, aber noch zu wenig Sitze ….

… mag ja an der Liebe zum Beruf liegen, der „bürgerlichen Mitte“, der Zusammenarbeit von  bringt es eine Menge Auschuss-Kompetenz, den Stadträten weniger Bevormundung wie in einer zu großen Fraktion der CSU, die sich nach dem ärgerlichen Nachschrei vielleicht ein paar Gedanken um die innere Struktur machen muss, die ja nicht nur in Geschäftchen und Pöstchen zu erledigen ist.

Dann reichen gutes Klima, Blumenstrauß und Weißwürste?

Ist es Zukunft oder Geld, Karriere oder Glaube?

basketball-EffnerplatzDa liegt die Tendenz, als „Partei rechts von der CSU“ sich auf den nächsten Wahlkampf im aktuellen rechten Trend aufzustellen, im Wind,

und die Bayernpartei war, wie früher nach dem Krieg auch die FDP, ein stiller Platz für die Gestrigen, die sich hier nun mit Heimatfahne in den „bayrischen Nationalismus“ zurück zogen. Finanziers gab es aus der Zeit wohl genug … und es braucht kein AfD-Geschrei, keine Bürgerinitiative Ausländerschreck und keine Alfa-Männer.

Zwischen Monarchie und Europa

kolonialgeschichte münchenNach der Herleitung vom ältesten Staat Europas

(war da nicht ein Handel mit Napoleon, um die jetzige Größe Bayerns zu bekommen, und das Königtum von seinen Gnaden, das uns die Wittelsbacher immer noch eine Menge kosten lässt, und eine Revolution, bei der die Vorläufer der Bayernpartei eher auf der anderen Seite standen? Das müssen wir noch näher erkunden: Bis auf Karl Gandorfer war die Bauernschaft im Bauernbund ja eher zwischen monarchisch und rechts, empfahl am Ende den Eintritt in die NSDAP)

springt der Programm-Text zu Bürgerrechten und direkter Demokratie, zu Volksabstimmungen auch im Bezirk, Abberufung von Amtsträgern … da klingt Vieles gut und interessant …

und „bessere Arbeitsbedingungen für die Polizei“ könnte den solidarisierenden Pegida-Effekt bringen, der in Dresden und Leipzig von Anfang an die immensen fiktiven Teilnahme-Zahlen brachte.

Der Münchner Stadtrat

Rathaus Münchenwar schon länger ein schwieriges Gremium geworden, mit allerlei unsinnigen Ämter-Häufungen und Partei-Konstellationen, nach dem gut 25 Jahre Rot-Grün eine gute Stimmung in der Stadt bereitet hatten. Das Ende ist längst in der Stadtverwaltung, aber noch nicht einmal in der Partei der Grünen angekommen, die sich an die neue Rolle erst gewöhnen muss, aber erst mal weiter macht, als wäre es nicht so schlimm.

Für die Zukunft

Hofbräukeller Mordtafelbrauchen wir ein anderes Gremium, zum Beispiel Delegierte aus den 80 Stadt-Teil-Regionen, in denen die Selbstverwaltung möglich ist und die Nachbarn einander kennen und kontrollieren, auch abberufen können.

Es gab früher schon sehr viel mehr Demokratie-Modelle, wie in der Räte-Zeit 7000 Räte in ganz Bayern.

Wenn sich ein paar Mitwirkende finden, wachsen Projekte wie

die Tage wandern, die Nächte diskutieren ...
Du darfst mich gern verfolgen ...