darfst du gerne unten in den Kommentaren ergänzen, aber derzeit stehen für mich im Vordergrund: Als Nachklang zum CCC, intern #34C3

Digitale Welt erfordert digitale Kompetenzen – Internetkriminalität?

Die Anzahl der Computer in unserem Leben nimmt ständig zu:

PCs, Smartphones, Tablets und „smarte“ Geräte wie Fernseher, Musikanlagen, Thermostate und Kühlschränke, die immer mehr Daten über uns und unsere Vorlieben sammeln. Viele denken „Ich habe doch nichts zu verbergen“. Doch das ist ein Irrtum.

Es ist erstaunlich, was man selbst aus den harmlosesten Daten machen kann. Und wer weiß schon, welche Informationen über uns in 20 oder 30 Jahren plötzlich gefährlich sein können?

Welches Wissen speichern kostenlose Online-Dienste wie Google, Microsoft und Facebook über uns? Welche heimlichen Datensammler gibt es sonst noch? Wie schützen wir uns gegen diese und andere Gefahren im Internet? Was ist ein wirklich sicheres Passwort?

Was ist Ransom-Ware und was mache ich, wenn meine Festplatte verschlüsselt wurde und ich erpresst werde?

Nicht das Internet ist gefährlich, sondern die Menschen, die es nutzen. Die größte Schwachstelle ist der Mensch.

Cem Karakaya vom Polizeipräsidium München

Kurt Eisner Platz München 2017

Kurt-Eisner-Platz München vor 2107, wo es früher auch eine Synagoge gab, dann eine anti-semitisch-symbolische Marienkapelle, bis zum 2. WeltKrieg war das Gebiet beiedelt, dann „Marienhof“ genannt. Die Straßen rundum heissen anders …

zeigt auf unterhaltsame Weise, dass wir den Computern trotzdem überlegen sind: denn wir können über uns selbst lachen.

Dienstag, den 9. Januar 2018 um  8.30 Uhr
Gemeindesaal der Kapernaumkirche am Lerchenauer See, mit dem Bus 60 vom OEZ zur Himmelschlüsselstr. ca 4 min
Joseph-Seyfried-Straße 27 in München Eintritt frei


Revolutionsgespräche Mi 10.1. im Radio und im Feldcafe „5vor12“ Milbertshofen Do 11.1.18

Eine Reihe von offenen Gesprächen begannen, die von den Grundinformationen über Geschichten, Literatur, Personen und Folgen der Revolutionszeit 1917 und 1918, bis zu heutigen Ideen der Demokratie, Verhältnissen und Wünschen führen

Wir beginnen in Radio Lora München auf UKW 92,4 am Mittwoch 10.1.18 ab 21h in der Gegensprechanlage mit einem kleinen Rückblick auf die letzten Revolutionsgespräche, und dann schauen wir vorwärts: Die neuen Bücher und Forschungen, der RüstungsarbeiterInnen-Streik, bei dem vor 100 Jahren 5 – 8000 Streikende Frauen und Männer auf den Straßen und in den großen Biersälen waren und Kurt Eisner aufforderten, aus Berlin von den Streiks zu berichten sowie mit Sara Sonja Lerch die internationale pazifistische Idee diskutierten, mitten im Krieg.

Karte mit den wichtigsten Daten, kostenlos beim Kurt Eisner-Verein / Rosa Luxemburg Stiftung oder bei manchen unseren Veranstaltungen zu bekommen

Karte mit den wichtigsten Daten, kostenlos beim Kurt Eisner-Verein / Rosa Luxemburg Stiftung oder bei manchen unseren Veranstaltungen zu bekommen

Die SPD, bis 1914 als Friedenspartei, ab dem Kriegsanfang aber im „Burgfrieden“: Stimmte dann für die Kriegskredite, bis auf Karl Liebknecht, und dann 1917 schon 25 SPD-Reichstags-Abgeordnete, die sofort ausgegrenzt wurden: Die USPD gründete sich zuerst in Berlin, dann auch in München, wo sie im Goldenen Anker in der Schillerstr. 30 vor allem eine offene Diskussionsrunde war, die allmählich erst Partei wurde, mit Ernst Toller …

 


Preisverleihung ‚Aufrechter Gang‘ an Judith Bernstein und Dr. Reiner Bernstein
Sonntag, 28. Januar 2018, 11.00 Uhr,

Wir bitten um Ihre Anmeldung mit e-mail oder der beigefügten Karte bis zum 18. 01. 2018.
Filmtheater Sendlinger Tor, Sendlinger-Tor-Platz 11, 80336 München

 


Buchvorstellung der Neuerscheinung

Günther Gerstenberg

Der kurze Traum vom Frieden.

Ein Beitrag zur Vorgeschichte des Umsturzes in München 1918

mit einem Exkurs über die Gießener Jahre von Sarah Sonja Rabinowitz

von Cornelia Naumann, edition AV, 24,90 Euro

am Montag, 29. Januar

19 Uhr im DGB-Haus

Schwanthalerstraße 64, 80336 München

Als das deutsche Kaiserreich im Sommer 1914 gegen Russland, Frankreich und England losschlug, waren auch Sozialdemokraten mit von der Partie. Sie stellten das Wohl der Nation über die Solidarität mit den Arbeitern der anderen Völker. Erst waren es nur wenige, dann wurden es immer mehr, die das Gemetzel an den Fronten ablehnten und gegen den „Burgfrieden“ der SPD protestierten, unter ihnen Kurt Eisner und Sarah Sonja Lerch, geb. Rabinowitz. Am 29. Januar 1918, vor genau Hundert Jahren, streikten auch in München Tausende Arbeiterinnen und Arbeiter für Frieden und Volksherrschaft. Ernst Lörcher im Jahr 1974: „Mein Vater hat politische Plakate im Fenster von seinem Mützenmacher-Laden im Lehel hängen gehabt. Das hat immer wieder Ärger gegeben. Mit einigen Nachbarn – und mit der Obrigkeit. Wenn der Vater von Versammlungen gekommen ist, hat er öfter vom Eisner erzählt oder von den aktiven Jugendlichen aus der Ecke vom Felix Fechenbach, von der Betty Landauer und der Sonja Lerch … Vor allem die Frauen haben ihn stark beeindruckt … Die Sonja Lerch hat die Revolution ja nicht mehr erlebt, sie ist noch davor in Stadelheim ziemlich mysteriös ums Leben gekommen. Eingesperrt war sie dort, weil sie mit Eisner in Waffenfabriken gegangen ist und von Frau zu Frau erfolgreich zu Streiks aufgerufen hat. Sie war eine glühende Pazifistin und für meinen Vater eine begeisternde und überzeugende Rednerin. Die Betty Landauer war eher ruhig. Aber auch die konnte wohl scharf denken und fest diskutieren. Einmal wollte mein Vater Flugblätter vor den Bayerischen Geschützwerken verteilen und ich durfte ausnahmsweise mit meinem neuen Radl mit, weil schulfrei war. Aber die Polizei war schon vor uns da. Wir haben abgedreht und uns mit den anderen hinterm nächsten Eck getroffen. Weil es den Frauen und Männern da mit uns Kindern zu gefährlich war, wurde die Verteilung der Flugblätter auf den nächsten Tag verschoben. Danach sind eine Handvoll Leute und der Vater mit dem Radl zu einem Willi gefahren und haben beratschlagt. Wir Kinder haben derweil im Hof Räuber und Schandi gespielt …“ Die Behörden konnten den Ausstand noch einmal „in ruhigere Bahnen lenken“. Sie zögerten das Ende nur hinaus. Im November 1918 brachen die Monarchien in Deutschland zusammen.

Revolutionsgespräche Mi 10.1. im Radio und im Feld…

Du darfst mich gern verfolgen ...