Bayern verrückt geworden?

Andere Bundesländer hatten schon länger ein Gesetz für den Umgang mit psychisch Kranken, aber Bayern hatte sich geziert – bleibt verrückt – … und nun – aber am Besten selber die Quellen studieren:
Die Aufklärung, wie psychische Krankheiten sind und wie damit umzugehen ist, hängt in Bayern immer noch in mittelalterlichen Kategorien von „dämonisch“ bis „gefährlich“ fest, ohne wahrnehmen zu wollen, dass jedeR Dritte gelegentlich damit zu tun hat …
Der bayrische Landtag sollte sich etwas besser beraten lassen, als nur alte Gesetzes-Fragmente aufzuwärmen. Es spricht nicht für die Qualität der Ministerien:
hier zwei aktuelle Artikel
und

http://www.sueddeutsche.de/bayern/umstrittener-gesetzentwurf-bayern-will-psychisch-kranke-wie-straftaeter-behandeln-1.3944987

Die Mitarbeitenden der Psychiatrien und der therapeutischen Berufe sollten sich auf jeden Fall wehren, auch wenn sie sich von Krankenkassen-Abrechnungen überlastet fühlen, denn die eigene Gesundheit steht mit dem vorprogrammierten Ärger auf dem Spiel: Anstalts-Einweisungen zu betreuen und aufzulösen, ist weit aufwendiger … und macht uns alle verrückt!

 Polizei-Mitarbeitende sollten auf jeden Fall besser lernen, Fachleute dazu zu holen, statt zu schießen …
verrücktdenn nachher sagt man, sie hätten verrückt gehandelt, wie die zahlreichen KollegInnen, die ihre Situationen falsch einschätzten: Tote in vielen Städten erzählen tragische Missverständnisse.

Petition „@Markus_Soeder,

stoppen und überarbeiten Sie das bayerische #Psychiatriegesetz“

Bitte beteiligen Sie sich / beteiligt Euch an dem Protest, an Petition und sonstigen Schritten, um diese unsägliche Gesetzesvorlage zu kippen. 
 
Am 24. April findet im Landtag die Anhörung zum Gesetzentwurf statt, Beginn 12:30.

https://www.bayern.landtag.de/parlament/staendige-ausschuesse/sozialausschuss/

Weitere Informationen zum Entwurf sind hier zu finden:
Rundfunk/Fernsehen: 
Du darfst mich gern verfolgen ...

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