Maximilian der 1. von Bayern war einer der schlimmsten katholischen Hetzer im 30jährigen Krieg.

Ihre katholische Majestät

Maximilian war der Sohn von Herzog Wilhelm V. von Bayern und Renata von Lothringen. Brüder waren Philipp von Bayern, Bischof von Regensburg und Kardinal …

MAX 1 als Kriegsherr„Durch verschiedene Reformen sanierte er das Land finanziell und machte es wirtschaftlich leistungsfähig. Durch die Ausschaltung der ständischen Mitwirkungsrechte wurde er der eigentliche Begründer der absolutistischen Herrschaft in Bayern. Gleichzeitig war er eine prägende Person der Gegenreformation und der katholischen Reform. Seine innere Konsolidierungspolitik vergrößerte die außenpolitischen Spielräume des Landes. Er war neben dem Kaiser die führende Persönlichkeit der katholischen Fürsten im Heiligen Römischen Reich und der eigentliche Gründer der Katholischen Liga.“

Wittelsbacherplatz_Reiterstandbild_Maximilian_I._MuenchenDas Ganze landete in einem langen, grausigen Krieg, der von der katholischen Seite in Bayern immer noch als den „Sieg von Tilly über die Protestanten“ gefeiert wird. Die Tausende von Toten, die zerstörte Struktur von Landwirtschaft und vieler Dörfer und Städte, Hunger und Not waren das Ergebnis der magisch gefeierten Religion: „Maria hat geholfen!“

Das wirkt in Bayern bis heute in vielen Gegenden, und in den protestantischen Ecken als Gegenwehr.

Nun will die CSU mit Herrmann, Seehofer und Söder auf ihre Weise die absolute Herrschaft wieder gewinnen, gegen die sozialdemokratische und republikanische Demokratie, die den katholischen Fürsten und Kardinälen schon in der Rätezeit ein Gräuel war:

Kirchliche Schul-Aufsicht, keine Rechte für Arbeiter, Frauen und Besitzlose, eingeschränktes Gesinde-Recht und beinahe noch die Leib-Eigenschaft, wie sie im Militarismus noch lange in der „Wehrpflicht“ weiter ging.

Max 1

meinte noch, in der Macht des Glaubens alle Anderen nieder machen zu können, Gebietsgewinn war noch im 1. Weltkrieg die Absicht des bayrischen Königs und des preußischen Kaisers. Die Kirchen segneten gern die Waffen, schützten sie doch auch ihre Hierarchie und Privilegien.

Die CSU

hat die christlichen, die katholischen wie protestantischen Prinzipien längst über Bord geworfen, belasten sie doch die Geschäfte und die Moral, die mit Faschisten wie in Ungarn, Österreich und Italien leichter zu haben sind:

Prof. Dr. Hans Maier

ehemaliger Kultusminister, schrieb einen Brandbrief an seine Partei,

Die CSU zerlegt sich selbst …

Bamberger Domkapitular

tritt mit klarer Distanzierung nach 44 Jahren aus der Partei aus:

Der Bamberger Domkapitular Peter Wünsche ist aus der CSU ausgetreten – und hat diesen Schritt mit der harschen Asylpolitik der Partei begründet. „Ein Wahlkampf als Wettbewerb in Asylverhinderung, diskriminierende Worte wie „Asyltourismus“ und „Asylwende“, die mutwillige Demontage der Kanzlerin, eine Politik, die Überfremdungsängste auf- statt abbaut: Das geht mit meinem Wertesystem nicht zusammen“ onetz.de/oberpfalz/bamberger-d

Georg:

Alte bayrische FILZ-KRANKHEIT: Ein Bundesministerium darf den immer noch heimlichen 63-Punkte-Masterplan ausarbeiten, er wird mit CSU-Titel unter Insidern herumgegeben. Die CSU stimmt mit ihrer Mehrheit im Landtag zu, das Rest-Parlament bekommt den Text nicht, der nun so was wie Gesetzesrang haben soll: Bekommen wir dann auch Geheime Staatspolizei?

Während #Seehofer wegen seiner rechtswidrigen Vorschläge heulend in der Ecke sitzt, ertrinken auf dem Mittelmeer Menschen, weil Ehrenamtliche rechtswidrig gehindert werden, Menschen zu retten. Soviel dann zum Vertrauen in den Rechtsstaat. sea-watch.org/sea-watch-wird-a

»Geschlossene Zentren heißt Haft. Haft für Menschen, die vor Folter, Krieg und Terror geflohen sind«. Unser Geschäftsführer erklärt die EU-Gipfelbeschlüsse ausführlich in der @tagesschau@twitter.com: tagesschau.de/multimedia/video

Die bayerische Hölle

Joseph Roth ist 1894 im galizischen Schtetl Brody geboren, das damals zu Österreich-Ungarn gehörte; gestorben ist er 1939 in Paris.
auf Seite 204 steht ein Reisebericht, der „Die bayerische Hölle“ überschrieben ist. …datiert vom 12. November 1923, veröffentlicht ist er am 14. November 1923 in „Neues 8-Uhr-Blatt“ – wenige Tage nach dem Hitlerputsch, auch Marsch zur Feldherrnhalle genannt. in der SZ Prantls Wochenblick

 

 

 

 

 

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