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für eine Stadt im Wandel

Klima Region München

Sa. 9.12.2017 Bayerischer Landtag: Beteiligung als Thema im Parlament

Migrantenvereine sind wichtige Partner für die Integration.

Wir brauchen ihre Beteiligung auch für die zukunftsfähige Gestaltung des Landes.

Der Austausch war spannend und die Arbeit beginnt jetzt, intensiver zu werden:

  • Die Kritik der bisherigen (Ausländer-) Beiräte und die gering gehaltene Funktion (nach hoffnungsvollen Anfängen)
  • Die überschätzte Funktion der Parteien in der Integration und die geistige Unbeweglichkeit des Wahlrechts
  • Die Denkfehler in der Übertragung von „Politik“-Denken aus Herkunftsländern und ethnischen, nationalen und regionalen (Clan-) Interessen, auch hierzulande
  • Die achtsame und aufmerksame Gesprächs-Stimmung auch in andere Bereiche übertragen

Parlament der MigrantInnen und weitere Beteiligung

Im Selbsthilfezentrum München und im bayrischen Verbund der Selbsthilfe-Kontaktstellen gibt es zwar auch schon viele Gruppen mit Gewanderten aus aller Welt, aber es braucht wohl noch ein intensiveres Programm der Beteiligung, vielleicht zur Geschichte der Bewegungen und als Grundlinie zukünftiger politischer Bildung der Beteiligung und Selbstorganisation. Vielleicht aus der Tradition der Räterepublik in Bayern nächstes Jahr?

Welche Stufen und Zugänge zur Mitgestaltung der Gemeinden, Städte und Klima-Regionen brauchen wir?


lageplan-könnernMünchen ist es gewohnt, sich selbst zu loben, wie die bayrische Staatsregierung. Das Klima wird dadurch nicht verbessert, die Problemlagen werden schön geredet oder verschwiegen. Eine Klimaregion-München wird noch nicht wahrgenommen.

Ganz unten im Nahverkehrsplan, dem Übersichtsplan des Verkehrsverbundes Magdeburg, findest du das Städtchen Könnern. Dort fand das Vernetzungstreffen der deutschsprachigen Transition Towns 2015 statt.Klimaregion-München


Inzwischen wissen wir, wie sehr uns die Auto-Industrie betrogen hat, wie sehr uns die neuen 2-Tonnen schweren SUV-Diesel und Landrover in der Stadt vergiften: Feinstaub-Bronchitis ist nicht nur Husten, sondern auch die langfristige Wirkung auf unsere Kinder, die langwierige Erkältung und das frühzeitige Sterben der Älteren.

UNTEN geht’s weiter:

Feinstaub? Nein, keiner will euch beunruhigen …

Feinstaub und Steinkohle-Energie: Leben in Münchner Lügen?

Feinstaub-Bronchitis für Radfahrende wird in München tödlich


Transition Towns sind die Städte wie das südenglische Todtness,

die sich schon vor gut 10 Jahren auf den Weg gemacht haben, den schlechten Nachrichten vom teuren Öl und der zu Ende gehenden Ressourcen für uns und unsere Nachkommen schon jetzt Ideen der gemeinschaftlichen Zukunft entgegen zu setzen. Klimaregion-München

Filme und Nachrichten von krank machenden und kollabierenden MegaCities gibt es zu Hauf,

aber wie die Dürre, weitere Katastrophen, insgesamt die Klimaveränderungen dort zu bewältigen sind, steht offen. Der Trend geht auch weiter zu Konkurrenz, Krieg und Privatisierung, Abschottung und Ausbeutung, aber es gibt auch den Glauben an die Intelligenz und Gemeinschaftsfähigkeit.

Städte im Wandel:

Indikatoren für die Veränderungen werden seit Jahren gesammelt und in ihrer Bedeutung identifiziert, die Stadt München weiß allmählich, was auf sie zu kommt, wenn sie so weiter macht, aber die Parteien-Politiker haben wichtigere Interessen, ernennen sich selber als Stadträte zum Zukunftsrat. Ideen und Träume

Wenn die Initiativen vor Ort

mit der Kommune zu einer Stadt des Wandels für die nächsten Generationen zusammenwachsen …

… muss die Zusammenarbeit unter diesen selbst organisiert werden, denn die Politik hätte nur ihre eigenen Geschäfts- und Interessensvertretungen im Auge, wie das Beispiel aus Fürstenfeldbruck und die Münchner Stadtratsentscheidung sehr schön erweist.

kanalstufen abwärtsWas kann ein Klimabürgerrat der Region München?

Vom Transition Netzwerk angeregt, die Arbeitsform für eine Stadt im Wandel zu entwickeln

Todtness, das Städtchen in Südengland, pflanzte Walnussbäume und entwickelte neue Konzepte für Nachbarschaft, um den Nachrichten von Peak Oil und Finanzkrise, Klimawandel und Ressourcen-Ende etwas aktiven entgegen zu setzen, und wurde zum Synonym für Weiterdenken.

Andernach setzte Zeichen als „Essbare Stadt“, Augsburg brilliert mit dem Grandhotel Metropolis, und München? Das Klima hat uns bisher geschont, seit 1984 der Hagel …

… aber alle Indikatoren stehen auf anstehenden Verschlechterungen, und nicht nur der Feinstaub ist ein Problem:

Das Klima kennt keine Stadtgrenzen

Arbeitsthemen: Flüchtlinge sind Euro- und Nato-Diktaturen- und Klima-Vertriebene, suchen nach Überlebensmöglichkeiten für ihre Familien.

Kompetente Reaktionsformen einer zukunftsfähigen Stadt dafür entwickeln bisher immer nur neue punktuelle Initiativen wie Flüchtlingsrat oder Bellevue di Monaco.

Im Referat Gesundheit und Umwelt RGU gab es einen Vorschlag, einen Zukunftsrat, wie ihn HP Dürr, der Alternative Nobelpreisträger, vorgeschlagen hatte. Es gibt den Klimaherbst: Wann kommt der Münchner Frühling?

München als Region denken

Initiativen der „Vorzeit“: Agenda 21, Klimaherbst, Hohenbrunn, Tollwood-Themen, Gruppen in den Umland-Gemeinden und Städten, Gesamtverkehr, Siedlung und Versorgung, gemeinschaftliche Raum-Konzepte und ergänzende Strukturen, Landkreis als Akteur mit Profil?

Landes-Haupt-Stadt? Mehr Ausstrahlung als Bier? Der Speck-Gürtel und seine Versorgung durch die Mitte

Information zu Aktivitäten in den Landkreis-Gemeinden

Breite Ausgangslagen

Klimapartnerschaft, NOSFO, EineWeltHaus, ÖBZ, Beteiligung: 30 Räte und 25 Bezirksausschüsse mit hunderten Mitgliedern, aber politische Beteiligung?

Selbsthilfe Zentrum und gut 1500 Gruppen, aber Beteiligung?

Selbstorganisation: Initiativen vieler Arten, aber Abstimmung und Austausch?

Gesundheit gefährdet, aber keine offen erkennbare Planung: BENE, VHS, … Greencity, streetlife, tollwood, Radio LoRa, Fairhandel, … Netzwerk Gemeinsinn, Gemeinwohl-Ökonomie

Gesundheitsladen, Flüchtlingsrat, Sozialträger der Flüchtlingsbegleitung, Ehrenamtliche, SchLAU-Schule, IG, Refugio, (Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingen) Donna Mobile, (Frauen-Gesundheitsberatung),

Bestehende Netzwerke und Beiräte einbeziehen

Gesundheit, Ökologie, EineWelt und NordSüdForum, Fairhandel und Weltläden, Nachhaltigkeit an Hochschulen oder weiter Rennwagen bauen?

Neue Themenfelder

Transition: Stadt im Wandel gestalten:

Bewusst gegen Zukunftsängste und breit empfundenes Politik-Versagen vorgehen: Bürger beteiligen

VergnügensVerantwortlicheSelbstorganisation anregenAbschiedsworte

Nachbarschaften einbinden

Themengruppen organisieren

Städte des Wissens?

www.xeniapolis.de anwendbar machen

Eigen-Aktivität ernst nehmen und moderieren

könnern-alte-HäuserGarten als Beteiligung und Treffpunkt gestalten,

Bio-Versorgung in Kita, Schulen, Stadt-Kantinen wie bei Tollwood, Biokisten und Reste-Tausch zugänglich gestalten,

(Kliniken, Firmen, ?)

Neue Akteure

Netzwerk verein TransitionBrauchbar, foodsharing, opflanzt is, ourgarden & co, solidarische Landwirtschaft, Waldgarten, ouishare, lastenfahrräder, bikekitchen, werkbox,

BewegungsfreiheitStadtimker, Kartoffelkombinat, Kulturjurte, … Rehub, Hub, Zona Libre,

Neue Arbeitsformen

Transition Town Initiativen, Bewegung und Netzwerk, Charta

Internationale Bewegung im Austausch, Städte und Modelle, Essbare Gärten und Internationale Projekte,

Flüchtlings-Begleitung und Unterstützung der Begleitenden

Die Eingliederungsmöglichkeiten nicht verschleppen und den Betroffenen zuweisen, wie bisher in der interkulturellen Gestaltung und Verwaltung, Lernorte und offene Treffpunkte in den Stadt-Regionen, öffentliche Gemeinderäume und Bibliotheken einbeziehen,

Netz-Aktivitäten im Austausch: Plattformen thematisch und räumlich gegliedert, Stadt- und Kreis-Regionen,

Transition München?

Nachbarschaften und offene Läden, Generationen-Begegnung, Abfall-Bewusstsein, Entsorgung, Information zu Alternativen in Energie, Mobilität, Finanzwelt, Stadtverwaltung, Statistik, Open Data,

Werkstätten und Treffpunkte, Verantwortung übernehmen können,

Interkulturelles Leben, Sprach- & Bildungspunkte

Internet-Lernorte

Klima-Bürgerrat?

Einladung der Akteure zu Bestandsaufnahme und Zusammenarbeit in mehreren Stufen:

Gegenseitiges Kennenlernen und Identifizierung gemeinsamer Projekte in Regionen,

Einladung möglicher weiterer Akteure: Kreisjugendringe, Jugendverbände, THW, … BRK, …

Open-Government-Möglichkeiten?

Bürgerbeteiligung im Netz: Auch in der Region denkbar …

open-Government in münchen

external image Open Government Day 2016_Draft4.jpg.jpg

mögliche Aktivitäten:

Entwicklungen und Studien mit Beurteilungen und Einordnung durch städtische und regionale Akteure diskutieren und veröffentlichen:

Abstimmung und Einordnung der jeweiligen Paradigmen, Information zu Möglichkeiten der Förderung in Verwaltung und Einrichtungen, Stiftungen,

Klima, Wasser, Krisenmanagement, Beteiligung, Minimal-Informationen in einfachen Sprachen,

Handlungsvorschläge, Abfall- und Müll-Informationen für Alle, Veränderungsmöglichkeiten in Ver- und Entsorgung,

Wohn-Varianten und Veränderungsmöglichkeiten: Wohnen gegen Hilfe, Tausch und Beratung,

Wohn-Genossenschaften und -Modelle, Startbedingungen

zukünftige Arbeitsformen finden

  • Netz-Aktiv und in Begegnungen vor Ort
  • öffentlich und in frisch gestarteten zeitlichen Themenkreisen
  • Netz-Wirksam moderiert und der Presse / Medien weitergegeben
  • Zeitstrahlen der bisherigen Perspektiven zur Anmerkung und Veränderung

Zukunftsmodelle und Indikatoren, öffentlichkeitswirksam aufbereiten: Erzählungen aus der Zukunft gestalten

türschildDie Hauptstadt- und Großstadtpolitik unserer politischen Überflieger verspricht nur in den größeren Bierzelten eine lebenswerte Zukunft, die wirkliche Demokratie INNERHALB der Parteien sieht dagegen so kläglich aus wie die Entwicklung der Dörfer am Rande des Landes:

Über EU-Regionen sollten die Ränder zu neuen Entwicklungsgebieten werden, aber die Entwicklung wurde dorthin pervertiert, wo die die Entwicklungshilfe durch Siemens und andere Handelskonzerne landete: Gnadenlose Exportpolitik, die eher Waffen als Fachwissen in die schon lange ausgebeuteten Länder bringt.donau

Aus den oberen Etagen ist keine ländliche Entwicklung zu erwarten, die den Regionen gut täte: Sie kann nur von dort und nur durch die Betroffenen selbst gestaltet werden.

Wenn die jungen Leute nach dem Studium nicht mehr zurück kommen, wenn die Höfe sterben und die Betriebe eingehen, der Großhandel und die Internet–Bestellungen den Rest erledigen …

… bleibt den Verbliebenen nur die bessere Selbstorganisation.

Am Land ist das nur möglich, wenn die alten Vorbehalte und Streitereien durch gute Moderation ausgeräumt und in gemeinsame Energie umgewandelt werden können. Parteien sind dazu grundsätzlich nicht in der Lage, weil sie part-eien.

Die Gesundheitsversorgung ist Vorreiter der Monopolisierung und der Kapitalisierung durch Krankenhaus-Konzerne, die Pflegeleistungen so weit herabsenken, dass die Medizin kaum mehr existieren kann.

tristessePsychotherapeutische Leistungen, nach einem Unfall eine Posttraumatische Belastungsstörung behandelt zu bekommen?

Im Umfeld nicht zu finden?

Selbsthilfe wurde, wie Gesundheitsläden, in den großen Städten entwickelt, am Land wird sie um so notwendiger. Die Gesundheitsläden haben sich mit unabhängiger Patientenberatung etabliert, die ReGierung vergibt sie nun an Pharmakonzerne.

Wenn Dörfer und Kommunen etwas für Selbsthilfe tun, können sie auch lernen, ihre eigen Zukunft vor Ort zu gestalten, statt irgend wann an internationale Landaufkäufer aufzugeben.

gemeinwohl-logoEin Büro für Selbsthilfe und Selbstorganisation mit ein paar Stunden Präsenz am Ort kann einen Anfang bilden, ein Geflecht der Nachbarschaften im Kreis kann für wirkliche Erneuerung sorgen, das auch für ansonsten weit Fortgebildete eine Existenz vor Ort ermöglicht. bringt Betriebe

Es erfordert eine Abkehr von den internationalen Kapital-Werbungen, die auch die regionalen Bank-Filialen ergriffen hatte, die auch bestimmende Staatspolitik ist, nicht erwähnt in den Folklore-Aschermittwochs- und Bierzelt-Aufführungen.

Eine Zukunftswerkstatt, schon vor Jahrzehnten übliche Praxis in den Fortbildungen der Landjugend, kann ein Anfang sein.

Community Organizing kann dann Selbsthilfe weiter entwickeln.

Was in der korrupten Nachkriegs-Militär-Landschaft für junge Leute nötig ist, die alten Fronten zu umgehen, um Neues aufzubauen, kann in unserer Wohlstands-verwöhnten Landschaft Impulse setzen, ob wir mit Flüchtlingen weiter denken wollen oder nicht: Menschenrechte sind bisher kein Kriterium für unsere polemisierenden Politiker, wir werden sie dazu zwingen müssen, durch Beurteilungen und Weiterentwicklungen wie www.abgeordnetenwatch.de sollten zukünftig auch die Kandidaten vor den Wahlen durch ihre Abstimmungen und Taten transparenter werden.

Im Mai 2016 werden wir im KollegInnenkreis der Zukunftswerkstatt-Moderierenden 5.-8. Mai in der Lausitz(30 Jahre Jahrestreffen!)

und im Münchner Umkreis des Gemeinsinn-Netzwerk mit Jim Capreiro aus Chicago die Grundlagen untersuchen, wie auch kleine Geschäfte, Firmen und Betriebe, Einrichtungen und Wirtschaften zur regionalen Entwicklung zusammen wirken können.

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