In meinem engsten Bekanntenkreis wurde kürzlich jemand nachts 100 m von seiner Wohnung aus Gründen, die jetzt keine Rolle spielen, verhaftet und zur nächsten Polizeistation gebracht, wo man ihn verhört und erkennungsdienstlich behandelt hat.

Er wurde frei gelassen, aber kurz danach kam eine Rechnung über 50€ Fahrtkosten – da wurde die erzwungene Fahrt im Polizeiauto berechnet. Er hat das zähneknirschend bezahlt, aber mit der Sachbearbeiterin bei der Polizei ausgemacht, dass damit der Fall erledigt wäre.

Kaum war die Rechnung bezahlt, kommt eine neue Rechnung über knapp 100 € wegen der damals auch stattgefundenen ärztlichen Kontrolle. Da hat er bei der Sachbearbeiterin angerufen und nachgefragt, was das soll, es sei doch abgemacht gewesen, dass mit den 50 € alles erledigt wäre.

Man bestand auf den neuen 100 €, woraufhin er sich vorbehalten hat, eine Dienstaufsichtsbeschwerde einzureichen. Daraufhin kam eine neuerliche Vorladung wegen „Erpressung“ + 2000 € Kosten bzw. 90 Tagen Stadelheim…

… und meint, dies wäre ein Anlaß, politisch aktiv zu werden, z.B. bei einem Seminar von Ver.di über die Grundrechte am 9./10. Mai in Brannenburg

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