Wahrhaft siegt, wer nicht kämpft

Eine Initiative der Münchner Stadtbibiliothek und Münchner Volkshochschule · Rosenkavalierplatz 16 (U 4, Bus 154, 184, 185, 189 Arabellapark/ Tram 16, 18 Arabellastr.)

Freitag, 23.10.15, 20 Uhr

Reise ins Paradies

Musiktheaterstück mit Darioush Shirvani und Stephan Lanius
begleitend zur Ausstellung „Clowns ohne Grenzen“ Bogenhausen

Eintritt 6 €, Spenden für AsyArt e,V, willkommen – Kartenreservierung 089/9287810 oder per mail

Das Musiktheaterstück von Musiker und Film-Regisseur Darioush Shirvani erzählt von seinen Erfahrungen auf der

Flucht aus dem Iran 1984:

von Gewalt und Ablehnung bis zu einem würdevollen Bleiben.
Verwoben wird diese dramatische Geschichte mit dem Märchen vom „Tapferen Schneiderlein“, dargestellt von Kontrabassist Stephan Lanius.

AsylArt e.V., Träger dieses Projektes, unterstützt den interkulturellen Austausch von Künstlern.

Darioush Shirvani: Violine, Santoor, Erzähler, Stephan Lanius: Kontrabass, Performance

Kunstforum Arabellapark Kulturprogramm Sept bis Nov 2015 www.asylart.de

Anmeldung bei der Münchner Volkshochschule unter Telefon (0 89) 62 08 20-0 (Veranstaltung B123114) oder online www.mvhs.de

Wir befinden uns im Jahr 2014. Alle Flüchtlinge sind besiegt. Alle? Nein!
Es gibt noch einen kleinen unbeugsamen, der Widerstand leistet.

Die wahre Geschichte eines Flüchtlings erzählt einen mutigen Lebensweg:

Kämpfe mit Gewalt, Macht und dem scheinbar Unüberwindbaren
auf dem Weg zu einer würdevollen Bleibe.

Das erinnert an den Schwank vom Tapferen Schneiderlein:

Der Kampf mit den zwei Riesen: Gefangenschaft und Todesangst
das endgültige Abführen des Einhorns: die starre Bürokratie
und nicht zuletzt das Fangen des Wildschweins eines wohlhabenden Bürgertums

Der Musiker und Film-Regisseur Darioush Shirvani ist 1985 aus dem Iran nach Deutschland geflohen. Er schildert heute erstmals seine damaligen Erlebnisse, während seine Flucht vom Kontrabassisten Stephan Lanius als dem Tapferen Schneiderlein dargestellt wird.

Die Konfrontation mit Gewalt, Ungleichheit und Macht kennen nicht nur Flüchtlinge;
offenbar sind sie ein wesentlicher Bestandteil eines jeden Lebensweges.

Du darfst mich gern verfolgen ...