dramatische werkstatt: judith malina bei erwin piscator

judith-malinas-the-piscator-notebookjudith malina baute mit etlichen freunden das living theatre in new york auf, mit zweien arbeitete und lebte sie auch zusammen.

das living theater spielte an verschiedensten orten, auch in europa waren sie regelmässig zu gast, und ihre stücke hatten eine besondere art der politischen dramatik,

in münchen legendär war die aufführung „7 meditationen über die folter“ am damals so genannten roncalli-platz, wo heute die pinakothek der moderne steht. die bayrische polizei hatte auf einen öffentlichen umzug zur frage der weißen folter mit der isolationshaft für gefangene der raf mit der festnahme von julian beck reagiert.

gelernt hatte judith malina die dramatische arbeit bei einem früheren landsmann: erwin piscator kam – als kommunist – 1936 – relativ spät ins exil, sie schon als dreijährige, 1929, mit ihrem rabbinischen Vater, der die deutsche new yorker jüdische community aufbaute und dort zu den verfolgungen des nationalsozialismus informierte.

The Piscator Notebook, Judith Malina’s life long work on her teacher Erwin Piscator, has been published in the US by Routledge.  Piscator created modern political theater with Bertolt Brecht. The book was launched May 10th at Tishman Auditorium, the very same place where Judith underwent her studies in 1945.  It was where Brando first studied, and where Stella Adler, Lee Strasberg and Herbert Berghof all taught in the same acting department before they went on to form The Actors Studio and their own studios, and create the industry as we know it today.

Congratulations, Judith!  hamiltondramaturgy.wordpress.com

judith ist seit dem april 2015 jetzt bei uns allen präsent, piscator starb schon 1966,

im februar stellte sie noch ihr buch vor:

und nun werde ich in den nächsten tagen weiter berichten, was dieser sehr frühe theaterpädagogische kollege in new york unterrichtet hatte, bei schülern wie judith, harry bellafonte und marlon brando ….

Sie wurde auch Filmstar:

Seit mehr als fünfzig Jahren reist das legendäre Living Theatre um die Welt, um Zeichen zu setzen und politisches Bewußtsein zu schaffen. Die Berliner Filmregisseure Karin Kaper und Dirk Szuszies begleiten in ihrem Film „RESIST!“ die charismatische Gründerin des Living Theatre Judith Malina und ihre Gruppe zum G8-Gipfel in Genua, auf die Straßen von New York nach den Anschlägen vom 11.September und nach Khiam, dem berüchtigten ehemaligen Strafgefangenenlager der israelischen Armee im Südlibanon. Film: RESIST

1926: Ernst Toller: Hoppla, wir leben!

Die Dramatische Werkstatt 1940-1952

Amerika 1940

 

Der Stellvertreter

In der Sache J.R. Oppenheimer

Der kalte Krieg und die Ästhetik des Wohlstands

Politisches Theater heute

www.livingtheatre.org

Du darfst mich gern verfolgen ...

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.