Geld anlegen war eine Spezialität der Banker, deren Moral flach angelegt war. Auch die Kirchen legten ihre Schätze so an, dass sie maximalen Ertrag bringen, um mit den Zinsen dann Gutes zu tun. Das Geld hatte inzwischen die Basis dafür zerstört: Es fließt immer mehr zu den Reichen und betreibt deren gewissenlose Geschäfte. Divestment steuert um.

Divestment: Nimm dein Geld von den schlimmen Geschäften:

Der Alltag kann in Richtung Gemeinwohl-Ökonomie verändert werden, ohne dass wir besonders viel ändern müssen:

Genuss kann im Gemeinschaftlichen leichter gefunden werden, als in der depressiven Abgrenzung des „anständigen“ Mittelstandes.

Geld stinkt: In Autos zerstört es unsere Gesundheit

Jede Fahrt zu viel kann reduziert werden, doch will unsere reGierung die freie Fahrt für alle rauchenden Autos, auch wenn uns die Herstellenden ständig betrügen: Alle WERTE sind so weit höher, doch spricht noch niemand von den gesundheitlichen Folgen: Die Lungen-Fachpraxen sind voll, doch wird dort nur nach Lebensmittel-Unverträglichkeit getestet, Feinstaub gerät mit Schwermetallen belastet bis in die feinsten Lungen-Äste, die Schwermetalle mit dem Blut bis ins Gehirn, aber das können wir bald vergessen … vergessen … vergessen …

„Ziel ist es, ein Maßnahmenpaket vorzulegen, damit die zum Gesundheitsschutz notwendige Absenkung der Stickstoffdioxidwerte erreicht und gleichzeitig aber auch Berufs-, Versorgungs- und Individualverkehr gewährleistet werden“, sagte ein Sprecher der Landesregierung. Für ein solches Maßnahmenpaket seien auf allen Ebenen und bei allen Beteiligten nachhaltige Anstrengungen notwendig, „damit Fahrverbote vermieden werden können“.

www.heise.de/newsticker/meldung/Moegliches-Diesel-Verbot-in-Muenchen-Ministerium-sieht-Diffamierungskampagne-3745105.html

Steinkohle, Braunkohle, Verbrennung zerstört Klima

Mit-stimmen und den eigenen Anteil reduzieren: Das Volksbegehren mit vorbereiten und noch dafür unterschreiben: www.raus-aus-der-steinkohle.de

www.raus-aus-der-steinkohle.de

Von München soll kein Schaden ausgehen

Die AGENDA 21 hatte nach der Konferenz in Rio 1992 viele Punkte für eine zukünftige Lebensform entwickelt.

Die idealistischen Zeiten sind vorbei?

Gut 25 Jahre Rot-Grün hatten uns etliche Verkehrsberuhigung und eine Bürger- wie Touristen-freundliche Innenstadt gebracht,

nun hat die Auto-Lobby in der schwarz-roten GROssen KOalition wieder besseren Zugriff,

Der Arbeitsbereich „Radlhauptstadt“ wird durch die Wertung des ADAC zur Persiflage:

Nächtliche Autorennen in der Sonnenstraße, röhrende Luxus-Karossen und Motorrad-Haufen auf der Leopoldstraße: Gibt es keine Abhilfe? Blitzer wie für die Ampeln müssten auch für Lärm und überhöhte Geschwindigkeiten zu bauen sein, und würden vollautomatisch abkassieren, bis der Luxus der imponierenden Gefährdung und Ruhestörung nachlässt.Waffenhändler, Flughafen, Divestment?

Im Waffengeschäft wird am meisten Reibach gemacht

Welche Betriebe in München an der Rüstung verdienen: Stapelweise, von Nachtsichtgeräten bis zu Panzern, Hubschrauber gehören natürlich zu den DUAL USE, auch zivil gebrauchten Gütern, die bayrischen Ministerpräsidenten seit Strauß sind auch oberste Waffenhändler für eine breite Lobby von Diehl bis Heckler & Koch, Siemens, Maffei-Wegmann etc.

Auch der alltägliche Konsum wirkt

Nix für Bio-Essen ausgeben wollen, aber ein Klima für die Zukunft unserer Kinder haben wollen. Schief gedacht.

Auch, wenn Aldi nun mehr Bio-Artikelchen drin hat: Müssen wir unser Geld zu den Reichsten tragen, weil wir „sparen“ wollen?

Divestment Symposium: München.Macht.Klima.Wandel – was bewegt unser Geld?

findet am Mittwoch, 5. Juli 2017 von 19:00-20:45 Uhr

im Festsaal der Katholischen Hochschulgemeinde an der Ludwig-Maximilians-Universität statt.

Klima im Blick: Kein Geld in Kohle, Öl und Gas: Für Mittwoch, den 5. Juli 2017, lädt die Klimaschutzinitiative Fossil Free München, der Die Umwelt-Akademie e.V. und sneep, das Studentische Netzwerk für Wirtschafts- und Unternehmensethik, gemeinsam zu einer Podiumsdiskussion über die Verantwortung von Banken, Versicherungen und Kirchen bei der Geldanlagestrategie ein. Insbesondere soll die Rolle des sogenannten Divestment, d.h. dem gezielten Abzug von Geldern aus Geldanlageformen mit Bezug zu fossilen Brennstoffen, im Vordergrund stehen.

Zu Beginn wird ein Vortrag zur Verknüpfung von Klima, Verantwortung und Geldanlagen ca. 15 Minuten Sie als Zuhörer/-innen einstimmen Danach diskutiert das Podium ca. 50 Minuten u.a. ob Banken und Kirchen heute bereits Divestment nutzen und wie das im Alltag aussieht. Im Anschluss dürfen Sie ca. 30 Minuten Ihre Fragen stellen. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erwünscht, aber nicht erforderlich.


Divestment in Subventionen: Nitrat

auf www.guelleverschmutzung-stoppen.de haben wir heute gemeinsam in einer ungewöhnlichen Allianz die Unterschriftenkampagne „Stoppt die Gülle-Verschmutzung – Schützt unser Wasser!“ gestartet: eine Petition des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft, Aktion Agrar, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Deutscher Naturschutzring (DNR), Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches, Germanwatch, Greenpeace, GRÜNE LIGA und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. gegen Überdüngung der Böden und die Verschmutzung des Grundwassers mit Nitrat.

Unsere Forderungen richten sich an die Bundesregierung und die Europäische Kommission:

  1. Sofortiger Dünge-Stopp in belasteten Gebieten, wenn der Grenzwert(Schwellenwert/Umweltqualitätsziel) von 50 Milligramm Nitrat pro Liter im Grundwasser überschritten wird!
  2. Verpflichtende Stoffstrombilanzen ab 2018 für alle Agrarbetriebe!
  3. Gülle-Tourismus eindämmen: Gülletransporte bundesweit überwachen und in nitratbelasteten Gebieten Gülle-Importe stoppen!
  4. Agrarwende: Die Milliarden-Subventionen für die großindustrielle Agrarwirtschaft müssen sofort zugunsten einer gewässer- und umweltverträglichen Bewirtschaftung der Flächen umgeschichtet werden!

Zugleich hat heute das Recherchezentrum Correctiv Agrarsubventionen für industrielle Massentierhaltungen aufgedeckt, von denen besonders hohe Umweltbelastungen ausgehen: https://correctiv.org/recherchen/wirtschaft/artikel/2017/06/13/agrar-subventionen-massentierhaltung-ammoniak-nitrat/

Noch bis zum 1.8. kann die Bundesregierung an Brüssel melden, dass Deutschland bis zu 15 % der Agrar-Direktzahlungen für den Wasserschutz umschichtet. Viele bäuerliche Agrarbetriebe sind längst zu mehr Umwelt- und Tierschutz bereit, die Bundesregierung muss diese Betriebe endlich gezielt unterstützen statt mit Direktzahlungen per Gießkanne Agrarriesen mit Geldregen zu versorgen.

Bitte weiterleiten und weitersagen: www.guelleverschmutzung-stoppen.de


im ÖBZ: Englschalkinger Str. 166, Tram 16 bis Cosimabad

26.6.17 Gemeinwohl-Ökonomie trifft Netzwerk Gemeinsinn

Die Gemeinwohl-Ökonomie sammelt die Banken, Betriebe und Wirtschaftenden, die sich (immer) schon dem Gemeinwohl verpflichtet haben, und begleitet interessierte Firmen dazu, eine Gemeinwohl-Bilanz zu erstellen. Für den eigenen Bedarf werden wir auch Modelle einer Familien- oder Haushalts-Bilanz durchspielen.

Ein Blick auf’s wirtschaften

Die Gemeinwohl-Ökonomie unterscheidet zwischen Geld als Mittel und Geld als Zweck. War es Aristoteles?

  • Oikonomia — Geld als Mittel – wirtschaften nach Haus-Regeln
  • Chremistik — Geld als Zweck – unnatürliches Geld anhäufen und raffen – für’s Krematorium?

www.gwoe-bayern.org ist das Energiefeld in Bayern mit verschiedenen Fokus-Gruppen wie Bildung, in Österreich entsteht auch grade eine neue Bank dazu, in München macht die SPARDA bereits eine Gemeinwohl-Bilanz, zahlreiche Gruppen arbeiten in München und im ganzen Land schon zum Thema, etliche Unternehmen im Mangfalltal arbeiten dabei auch schon zusammen, und wahrscheinlich fällt auch dir eine Unternehmung dazu sein, die dabei sein sollte … Bildungsgruppe am 13. März und 25. April im Impact hub

Mitbringbuffet ab 18 Uhr kleines Mitbring-Buffett, Teilnahme kostenlos, Spenden (auch fürs Mitbringbuffet) willkommen, Vorgespräche,
ca 19h Vorstellungsrunde Personen und Interessen, dann gegenseitige Vorstellung der Projekte von Geschichte, Inhalten, Entwicklungen …
Nachfragen und Diskussionen, mögliche Zusammenarbeiten … bis 21.45, ob dann noch ein Bier / Wein gefunden wird, liegt an den Teilnehmenden.

Ein Hintergrund ist auf dem www.eineweltnetz.org/ skizziert: eineweltnetz.org/gemeinwohl-oekonomie-kapitalismus-beenden

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