Philipp Loewenfeld nannte ihn ja immer nur Schickelgruber, wie es damals in linken Kreisen wohl üblich war, und hatte einen Prozess gegen ihn gewonnen, die bürgerliche Verachtung für das uneheliche Bangert, die Mutter, und ie unklaren Herkunfts-Verhältnisse,

das Buch „Mein Kampf“ musste jedes Paar mit 12 Mark zahlen, das die Ehe schließen wollte, und bekam es dann feierlich von den Standesbeamten überreicht;
„Der Führer“ verdiente an den Tantiemen, wollte aber keine Steuern dafür zahlen … mehr dazu auf: recht-und-politik-wessen-recht-gilt

Rechtsfragen um die letzte Jahrhundertwende

Gibt’s für 8 Euro in der Landeszentrale für politische Bildung, und vom langweilig wirkenden Titel nicht abschrecken lassen:recht-und-politik

Recht und Politik in Bayern zwischen Prinzregentenzeit und Nationalsozialismus
Die Erinnerungen von Philipp Loewenfeld, Verfasser der ersten Verfassung des Freistaat Bayern im Auftrag Kurt Eisners, in gut 700 Seiten mit Kommentaren und weiteren Quellen versehen, lesen sich in weite Teilen hervorragend und geben einen anschaulichen Blick auf das Leben des jüdischen Rechtsanwaltes und damit „nur“ Honorarprofessor für Recht, der sich in der vor-Revolutionszeit schon zu sozialwissenschaftlichen Fragen organisierte. Die Universität war grundlegend antisemitisch. (… und fast Frauen-frei)

Seine oft beißenden Beschreibungen, auch mitten aus dem politischen Geschehen, und alleine seine bitteren Erwägungen, der SPD beizutreten, klingen absolut aktuell, er kann die Rolle und Sicht der Sozialdemokratie in jenen und heutigen Jahren reflektieren helfen … Hg. von Peter Landau und Rolf Rieß, vorgestellt vom Archiv der Münchner Arbeiterbewegung

Aber nun soll es um die Magie der UNPERSON gehen …

deren scheinbare Macht eher im Dunkel der finanzstarken Fädenzieher der Thule-Gesellschaft liegt, die als Gesellschaft, im Hotel Vier Jahreszeiten residierend,  Kurt Eisner auf dem Gewissen hatte —–

Donnerstag, 21.01.2016 | 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr

RLS-Regionalbüro Bayern, Westendstraße 19, 80339 München

Adolf Hitler nach-gedacht

Anlässlich der Veröffentlichung der kommentierten Ausgabe von Hitlers „Mein Kampf“ im Januar 2016 referierte Prof. Dr. Klaus Weber über Irrwege bürgerlicher Interpretationen der Person Adolf Hitler.

Referent: Prof. Dr. Klaus Weber lehrt an der Hochschule für Angewandte Sozialwissenschaften in München.

Er beriet ehrenamtlich die Historikergruppe am Institut für Zeitgeschichte (München) bei der Edition der kommentierten Ausgabe von Hitlers Mein Kampf. Er ist Herausgeber der Reihe »texte kritische psychologie« im Argument Verlag. Er ist Autor des Ende 2015 veröffentlichten Buches „Adolf Hitler nach-gedacht. Psychologie, Person, Faschismus“. Eine Veranstaltung des Rosa Luxemburg Clubs München, gefördert durch Kurt Eisner Verein / Rosa Luxemburg Stiftung Bayern.

http://www.bayern.rosalux.de/event/54836/adolf-hitler-nach-gedacht.html und https://www.facebook.com/events/1528034824181822

Der Abend gab viel Überblick über die bisherige wissenschaftliche Rezeption, wobei ein Teil davon, in den verbreitendsten Büchern, eher pseudo-wissenschaftlich und sehr emotional flach daher kommt, allerlei alte Ressentiments wiederkauend.

Anscheinend ging auch noch niemand auf die hervorragenden Fähigkeiten ein, zwischen Beamtenhierarchien,  Militärapparat und Industriellen Lieferanten und Waffenproduzenten zu agieren,, die Unfähigkeiten der zerstrittenen Parteien zu nutzen, die idealistischen Begriffe der Wandervogel-Bewegung zu nutzen, wie die saufenden Studenten-Verbindungen und ihre alten Herren in den staatlichen und und industriellen Strukturen.

Du darfst mich gern verfolgen ...